Triest
und seine Riviera
Küste,
Karst und Kaiserstädte
Wer
einmal die Panoramastraße zwischen Triest, der Adria und dem
Hinterland befahren durfte, wird schnell merken, warum die
Italiener ihr Land " Il bel paese" - das schöne
Land -nennen.
Der
Habsburgerische Einfluss in einem mehr mediterranen Klima,
prägten die Stadt sehr und machten Triest zu einem „Wien an
der Adria“.
Eine
Reihe von Aussichtspunkten erlaubt es, in Ruhe die Panoramen
zu genießen. Tief unten glitzern kleine Buchten, die nur
teilweise von der Landseite her zugänglich sind, oft bleibt
nur der neidvolle Blick auf die Besitzer der zahlreich
kreuzenden Yachten und Motorboote.

Laut
der WTO World Tourism Organisation es ist eine der 20
schönsten Straßen der Welt.Die Küstenstraße von
Sistiana nach Triest zählt sicher zu den landschaftlich
schönsten Routen der gesamten Mittelmeerküste.In
zahllosen Kurven und Kehren geht es hoch über dem Meer durch
grüne Macchia;
Von
Norden nach Süden die Buchten, die von der
Küstenstraße aus zugänglich sind, sei es, weil sie an einer
solchen Urbanisation liegen, weil eine Schotterpiste hinab
angelegt wurde oder weil es einen Fußweg gibt.
In
den Buchten, die mit dem Auto angefahren werden können, sind
Parkplätze rar und häufig gebührenpflichtig. Eine
Tankstelle existiert auf der gesamten, 12 Kilometer langen
Strecke nicht.
Nachdem
man Miramare verlassen hat, führt die Strasse über Grignano
auf halber Höhe an der Küste entlang kurvenreich weiter.
Dieser Teil der Riviera ermöglicht einen weiten Blick über
den Golf; die ausgedehnte Fläche des Meers verbindet ideell
die sich gegenüberliegenden Küsten: auf der einen Seite die
Mündung des Isonzo, auf der anderen die Küsten Istriens.
Lässt
man Falkenburg (Monfalcone) hinter sich, führt die
Küstenstraße nach Sistiana, dem antiken Sextilianum. Dieser
Ort stellt die natürliche Wasserscheide zwischen dem
Hafengebiet mit seiner herrlichen Bucht und dem Beginn des
Karsthinterlandes dar.
Hier,
in Sistiana, beginnt der die Felsklippen säumende Rilke
Spazierweg und führt bis zum Schloss Tybein (Duino). Dieser
Fußweg ist ein eindruckvolles Beispiel für das
Zusammenstoßen zwischen der mediterranen Lieblichkeit und der
zauberhaften Rauheit der Karsthochebene.

Il Sentiero Rilke, der Rilke-Weg
im Golf von Triest, beginnt auf dem letzten Felssporn des
Karst über dem Fischerstädtchen Duino.
Auf der Terrasse vor den festungsartigen Mauern der Residenz
hat der österreichische Schriftsteller bei seinem Aufenthalt
im Jahre 1912 am liebsten geschrieben. Vielleicht, weil der
Blick von der Isonzo-Mündung über weiße Segeldreiecke in
der Bucht von Triest bis hinüber zu den Spitzen Istriens
nicht nur einfach wunderschön, sondern auch symbolträchtig
ist. Der von Rilke gerne aufgegriffene Kontrast zwischen
technisierter und lyrischer Welt spiegelt sich wie
nachträglich inszeniert in der hiesigen Landschaft. In
einiger Entfernung die großstädtisch-technische
neoklassizistische Skyline von Triest mit ihrem ausufernden
Hafen. Andererseits die lyrische Welt des Schlosses samt
idyllischem Gartenparadies mit Terrassen, Palmen, Zypressen,
Bougainvilleae, römischen Statuen und Springbrunnen.
Und
noch viel mehr gibt es auf dem Rilke-Weg. An der senkrecht in
die See stürzenden Felsküste schlängelt sich, 80 Meter
hoch, zwischen Adria und azurblauem Himmel der Sentiero vom
Schloss bis hinüber zum Yachthafen in der Bucht von Sistiana.
Wer nicht gezwungen ist, am Wochenende den Dichterspuren durch
die mediterrane Flora zu folgen, kann unter dichtgrünem Dach
Weltentrückung und poetische Empfindungen genießen. Die Luft
ist geschwängert vom Duft von Lavendel und Rosmarin. Inmitten
bizarrer Steinfelder im nackten Karstfels leuchten lila
Glockenblumen und an den Wurzeln verschlungenen Strauchwerks
Veilchen. Im Herbst kontrastiert das flammend rote Laub der
Macchia besonders intensiv mit dem weißen Kalkstein.
Pilgerfalken kreisen, Blaumerlen und Sandkopfgrasmücken
schwirren am Himmel über den Karstklippen wild zwischen
Möwen und Dohlen. Immer wieder tun sich im dichten Grün des
Weges "Fenster" auf, die den Blick in stets neuer
Perspektive auf Fels, Golf und Castello Duino freigeben. Noch
nicht einmal die ehemaligen deutschen Flak-Batterien stören.
Im Gegenteil, bei Sonnenuntergang sind sie heute überaus
begehrte Rast- und Aussichtsplätze.
So
viel besinnliche Schönheit für alle gibt es erst seit fünf
Jahren. Lange Zeit konnten nur die von "Torre e
Tasso" den Reiz des Rilke-Wegs genießen. Wenn auch nicht
ohne Gefahr. Der Pfad war unwegsam, an etlichen Stellen musste
regelrecht durch die Klippen gekraxelt werden. Inzwischen
gestattet der italienische Zweig derer von Thurn und Taxis den
Zugang und hat gemeinsam mit der Provinz Triest und der
Kommune Duino-Aurisina einen gut begehbaren Weg durch die
Felsen angelegt. Trotzdem sind feste Schuhe wegen der Passagen
auf zerklüftetem Kalkstein anzuraten.
das
Fürstliche
Schloss
von Duino (Tybein)
Illustre
Gäste weilten einst an diesem Ort: Rainer Maria Rilke, Franz
Liszt, Richard Strauß und Franz Ferdinand, Erzherzog von
Österreich. Den Touristen öffnet jetzt das Schloss Duino
seine Pforten. "Vielleicht
gibt es in ganz Italien keinen Ort, der so sehr eine Idee von
der intellektuellen Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts
vermittelt wie dieses Schloss.
In
Duino (Tybein) entstand ein poetischer Mythos, der bisher
nicht zu besichtigen war.
>>
DUINO
SISTIANA HOTELS RESTAURANTS B&B PENSIONI
Triest
- Innenstadt

Mehr
als nur ein Hauch des alten Habsburg liegt heute noch über
dem Landstrich zwischen Grado und Triest. Bis 1918 wehten
über dem berühmten Badeort auf der Laguneninsel wie über
der geschäftigen Hafenstadt an der oberen Adria die Farben
der Donaumonarchie.

Nostalgisch verklärt zwischen Sissi-Statuen und einem
Stadtbild, das auf Schritt und Tritt an das Wien der
Habsburger erinnert. Ob man durch die Straßen der Stadt
flaniert oder nach einer Fahrt mit der Standseilbahn die
Umgebung erkundet, überall fühlt man sich in die Zeit
zurückversetzt, als Triest noch der Hafen der k.u.k.
Monarchie war. Die Atmosphäre ist geblieben, besonders in den
Kaffeehäusern und Gaststätten, wo der Geist von Franz
Josephs noch immer präsent zu sein scheint.

Franz
Joseph hatte Triest, das Fenster zur Adria, zur Hafenstadt
für ganz Mitteleuropa erkoren. Entsprechend wurde gebaut.
"Machen
Sie es so wie in Wien", soll der alte Herr den
Stadtplanern und Architekten gesagt haben, "nur ein
bisserl kleiner.

"
Noch heute künden die prächtigen Palazzi der Assicurazioni
Generali und der Lloyd Triestino vom einstigen Reichtum der
Handelsstadt. Ein farbenprächtiges, wohl etwas
übertriebenes Bild von Triest und seinen Bewohnern gibt ein
Bericht aus dem Jahr 1817: »Und welch buntes Gewühle von
Menschen aus allen Zonen! - welche Vermischung aller Völker
und Nationen unter einander!

Amerikaner
und Teutsche, Britten und Neger, der gelenkige Franzose und
der indolente Türke, Tuneser und polnische Juden, - ohne
Unterschied durch einander gemischt, - wahrlich ein
sonderbarer Anblick. An der Nahtstelle zwischen lateinischer
deutscher und slawischer Welt gelegen, von Maria Theresia im
18. Jahrhundert von einem 5.000-Seelen-Nest zu einer
Handelsstadt entwickelt, die Stadt war einst Schmelztiegel
verschiedenster Kulturen und Nationen.

WANDERN
MIT
AUSSICHT
Wenn
Sie den Weg zum Schloß Duino (Tybein) einschlagen, treffen
Sie auf den 4 km. langen Rilke-Wanderweg.
Die
Landschaft ist wirklich einzigartig: der Karst trifft auf das
Meer – und der Blick gleitet über den ganzen Golf von
Triest.
Für
National Geographic ist dies einer der schönsten Wanderwege
der ganzen Welt .
Rilke
Promenade, Weiss Wanderweg, Ressel Wanderweg, Fischern Pfad,
Julius Kugy Wanderweg, und viel mehr.....immer erfreut
eine prachtvolle Aussicht das Auge: Wandern mit Blick aufs
Mittelmeer in der Triester Riviera.
Mehr
wissen >> WANDERWEGE
von Triest und seiner Riviera
Beim
Info-Häuschen (nach dem Campingplatz Mare Pineta in Richtung
Triest) parken und den Rilkeweg nach Duino gehen, der
wunderschön und romantisch ist und hoch über dem Meer
entlangführt. Der Weg endet in Duino und man muß noch einige
Schritte die Straße hinunter zum Schloßtor gehen.
DER
TRIESTINER KARST

Es ist ein
Hochplateau von mehreren Furchen durchgezogen. Die maximale
Höhe beträgt 672 m.u.M ( Kockussberg) und die
Vegetation ist reich an Heilpflanzen mit scharfem Geruch. Die
Gerichte sind einfach und gesund . Besonders geschätzt werden
Karstsuppen und Teigwaren ( Crespelle, Gnocchi, Spinatstrudel,
Pasticcio ), Kartoffelnkipferl, das Geflügel ,
Wildgerichte, und Wurstwaren.
OLIVENÖL
AUS DER TRIESTINER RIVIERA
Die unverkennbar
besonderen Eigenschaften der kaltgepressten Olivenöle aus der
Provinz Triest haben eine Gruppe von Erzeugern dazu angeregt
sich zum Ziel zu setzen, die Qualität der Öle zur Geltung zu
bringen und zu wahren. Im Jahre 1999 ist offiziell der “Ausschuss
zur Förderung der Aufwertung des kaltgepressten Olivenöls
aus Triest” (Comitato Promotore della Valorizzazione
dell'Olio di Oliva Extravergine di Trieste) gegründet worden.
2005 erhielt Triest die offizielle DOP "Tergeste"
von der EU.
MUGGIA
ein venezianischer Schatz

Vom kleinen Hafen
Muggia sind es nur einige Schritte zur Piazza Marconi, dem „Hauptplatz“
der Altstadt. Eigenwillig und markant erhebt sich hier der
1263 erbaute Dom mit einer elegant geschwungenen und doch
schlicht wirkenden Fassade. Etwas verloren wirkt sein
Glockenturm. Wuchtig wirkt dagegen der dominante Palazzo
Communale mit dem arkadengesäumten Vorbau und der Antica
Caffetteria al Municipio.
| Triestiner
Kulinarium.
Mit 150
Rezepten. Mandelbaum Verlag. € 19.90
Triest ist vom Duft nach Zimt, Vanille und Schokolade
durchdrungen, und legt Wert darauf, eine Art
olfaktorisches kollektives Gedächtnis am Leben zu
erhalten, so als könnte man sich nur aufgrund dieser
Gerüche und Geschmäcker wirklich als Triestiner
fühlen. In den Rezepten dieser friaulischen Koiné, ein
Ergebnis von neuen Zubereitungsformen aus den
unterschiedlichen Traditionen, lassen sich zumindest
drei verschiedene Schichten unterscheiden: Die erste ist
ein Erbe der volkstümlichen Küche des Karsts und der
angrenzenden istrischen Gegenden. Die zweite
beinhaltet die feine, bürgerliche Küche, die von den
Familien der Beamten und Militärs des Habsburgerreiches
eingeführt wurde, aber auch von bedeutenden Kaufleuten
aus Dalmatien, Griechenland und der Türkei. Die dritte
Schicht ist schließlich das Erbe einer äußerst
anspruchsvollen internationalen Küche, die auf den
Schiffen des österreichischen Lloyd gepflegt wurde.
|
Zwei
neue Folgen der 90-minütigen ARD-Krimireihe mit Henry
Hübchen in der Hauptrolle werden noch bis Ende Juni in
Triest gedreht.
Das
Erste: Neue Folgen von «Commissario Laurenti»
|
Spannende
Krimi-Unterhaltung! Nach Motiven des triestiner Buchautors
Veit Heinichen geht Commissario Laurenti im norditalienischen
Triest auf gefährliche Mördersuch
Nachdem
die Ausstrahlungen von "Die Toten vom Karst" und
"Gib jedem seinen eigenen Tod" im letzten Jahr
ordentliche Zuschauerzahlen erzielten, werden nun die Krimis
"Tod auf der Warteliste" und "Der Tod wirft
lange Schatten" bis Ende Juni in der Adriastadt für Das
Erste gedreht. Auch diesmal spielt Henry Hübchen den Chef der
Triester Kriminalpolizei, Proteo Laurenti. Unterstützt wird
er von seinem Assistenten Antonio Sgubin (Florian Panzner) und
seiner Sekretärin Marietta (Catherine Flemming).
Hannu Salonen,
der mit Henry Hübchen bereits beim «Polizeiruf 110»
zusammen gearbeitet hat, führt die Regie. Wann die beiden
neuen Folgen ausgestrahlt werden, steht derzeit noch nicht
fest.
Commissario
Laurenti – Die Toten vom Karst" ist ein packendes
Kriminalabenteuer nach einer Vorlage des Bestsellerautors Veit
Heinichen. Mit einem pointierten Wechselspiel aus Spannung und
trockenem Humor inszeniert Regisseur Sigi Rothemund, der auch
für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, den Film als
Mischung aus klassischem Kriminalfilm, präziser
Charakterstudie und atmosphärischer Milieuzeichnung. In der
Hauptrolle brilliert Henry Hübchen ("Alles auf
Zucker"). In weiteren Rollen sind Götz George, Anne
Bennent, Hannelore Hoger und Barbara Rudnik zu sehen. "Commissario
Laurenti – Die Toten vom Karst" entstand an
Originalschauplätzen im norditalienischen Triest.
In Wirklichkeit
hat es in Triest in den vergangenen fünfzig Jahren nur neun
unaufgeklärte gewaltsame Todesfälle gegeben, weiß
Heinichen. Und Delikte wie Taschendiebstahl oder Straßenraub
sind so gut wie unbekannt. Wenn die Nacht fällt, muss sich
also kein Reisender in Triest fürchten und kann unbesorgt auf
den Spuren des Commissario Laurenti wandeln.
Maximilian
von Habsburg
Maximilian Ferdinand
Joseph von Habsburg
Kaiser von Mexiko
Kaiser von Mexiko
1864–1867,
*6.7.1832 Wien, †19.6.1867 Querétaro;
Erzherzog von Österreich, Bruder Kaiser Franz Josephs I.,
1857 mit der belgischen Prinzessin Charlotte (*1840, †1927)
verheiratet;
auf Veranlassung Napoleons III., konnte sich aber nach Abzug
der französischen Truppen gegen Präsident Benito Juárez
nicht halten.
Er wurde von einem Kriegsgericht verurteilt
und standrechtlich erschossen.
Er
war ein Idealist, ein Mensch voller Liberalität und hatte
ehrlich gehofft, dem mexikanischen Volk
Freiheit und inneren Frieden bringen zu können
"Eine Gestalt schönsten, reinen Rittertums, die
emporstrebende Seelen lehren werde,
daß es etwas Höheres gebe als das bloße Leben und dessen
Genuß" schrieb Adalbert Stifter.In der Wiener
Schatzkammer kann man noch einige Insignien sehen, mit denen
Kaiser Maximilian seine Getreuen ganz im Stil der
Habsburgermonarchie auszeichnete. Sein Tod war die Besiegelung
der Kolonialepoche in Lateinamerika, die mit dem Habsburger
Karl V. begonnen hatte und mit dem Habsburger Maximilian I.
beendet wurde.
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Zimmer
mit Frühstück - Bed and Breakfast
B&B
ADRIA
Sistiana
59/v - 34011 Duino (Triest)

|
Frühstück
auf der Sonnenterrasse
10
Gehminuten zu den Badestränden der
Bucht
DZ
mit Bad / Tv / Mini Kühlschrank / Wifi
Verkehrsgünstig gelegen - direkte
Busverbindung ins Stadtzentrum Triest
www.adriasistiana.altervista.org

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Übernachtung/Frühstück im
DZ mit Bad nur 25,-
€
pro Person / Nacht
+39
3280977182 -
B&B
ADRIA
|
Schlösser
und Strände
Das
Schloss entstand im 14. Jahrhundert, der alles
überragende Turm im 16. Jahrhundert und ist
heute im Eigentum der Fürsten Torre e Tasso
(Thurn und Taxis), die sich schon vor Jahren
entschlossen haben, Teile der Schlossanlage
dem Publikum für Besichtigungen zu öffnen,
aber auch Tagungen, Konzerte, Hochzeiten, etc.
sind an diesem geschichtsträchtigen Ort
möglich.

Schlosspark
und Bunker
Eine Besonderheit ist auch der Schlosspark,
der sich auf verschiedenen Ebenen mit Plateaus
und Kaskaden vielfarbiger Blumen aller Art
erstreckt. Malerische Flecken mit klassischer
Mittelmeervegetation, zahlreiche Statuen und
ein alter Brunnen mit dem Familienwappen
säumen den Weg durch diese grüne Oase. Dabei
trifft man auch auf ein Relikt der jüngeren
Geschichte des Schlosses Duino: den Bunker
(400 m2 groß und bis zu 18 Meter tief in den
Felsen gehauen), den Zwangsarbeiter im zweiten
Weltkrieg unter Aufsicht der Deutschen
Kriegsmarine 1943 errichten mussten. Nachdem
der Bunker mit einer Kanone zur Abwehr der
Alliierten Angriffe auf den Stützpunkt
Sistiana ausgestattet wurde, war es der
einheimischen Bevölkerung nicht mehr
möglich, darin Zuflucht zu suchen.
Kunst im
Schloss
Ende des 19. Jahrhunderts eröffneten Teresa
Thurn-Hofer Valsassina und ihre Tochter Maria
von Thurn und Taxis ihre Salons den
angesehensten Namen der internationalen Kunst,
Literatur, Kultur und Politik. Franz Liszt,
Johann Strauss, Gabriele d`Anunzio, Victor
Hugo, Franz Joseph und Sisi und Erzherzog
Franz Ferdinand um nur einige zu nennen.
Vielleicht gibt es in ganz Italien keinen Ort,
der so sehr eine Idee von der intellektuellen
Atmosphäre des späten 19. und frühen 20.
Jahrhunderts vermittelt wie dieses Schloss.
Hier entstand ein poetischer Mythos, der
bisher nicht zu besichtigen war.

Maria von Thurn und Taxis stand als
talentierte Schriftstellerin 17 Jahre lang mit
Rainer Maria Rilke in Briefwechsel. Diese
Korrespondenz ist in mehreren Sprachen
veröffentlicht worden. Eben hier in Duino
schuf der österreichische Dichter die
größten Teile seiner 10 Elegien, zu denen er
bei seinen Aufenthalten 1911 und 1912
inspiriert wurde. Im Rahmen der
Schlossbesichtigung gelangt man auch an die
Orte seines Schaffens im Haus. Der berühmte
Balkon mit einem fantastischen Ausblick aufs
Meer.

Strandbad
Sistiana
Es
gibt keinen anderen Ort für Rilke, an dem er
sich in Italien so wohl fühlte wie auf
Schloss Duino. Bei allem, was er über Italien
schrieb, scheinen ihm die Monate mit Maria die
bewegendsten gewesen zu sein. Deshalb bedeutet
die jetzige Öffnung des Schlosses, dass
Rilke-Liebhaber endlich die Möglichkeit
haben, dieses Traumschloss deutscher,
romantischer Dichtung zu besuchen. Rilke
liebte diese Landschaft. Seine ausgedehnten
Spaziergänge an der Steilküste entlang nach Sistiana
sind legendär und diese Route wurde nach ihm
benannt: Rilkeweg (Sentiero Rilke).

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FREIHAFEN
TRIEST
Als
1719 Kaiser Karl VI Triest zum Zollfreien
Hafen ernannte, begann eine Wende für die
Stadt. Von dem Moment an begann die Blütezeit
dieser Handelsstadt, die nun ein noch
ernsthafterer Mitstreiter Venedigs wurde. Die
Stadt bekam das Patent für die Gründung
einer „Orientalischen Handelskompanie“.
Damit begann der große wirtschaftliche
Aufschwung. Die Stadt verdiente Geld und bekam
Kredite in Wien. Kauf- und Seeleute aus dem
ganzen Mittelmeerraum benutzen Triest als
Drehscheibe ihrer Wirtschaft.

Sehenswürdigkeiten von
Triest und seiner Umgebung
Schlossberg und Kathedrale   
Kaiserl.
Schloss von Miramar   
Sistiana  
Duino
  
Schloss
Duino - Rilke Promenade
   

Tour
Planner
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3
Tage in TRIEST

Venetianer
Dorf Muggia
  
Leuchttürme
von Triest
 
Historische
Zahnradbahn    
Exotischer
Garten - Schlosspark
 
Riesengrotte
- Karstplateau
  
die
Sonneninsel Grado
    
Kirchen
& Religionen
 
Tipps
für Trips / Tagesauflüge
 
Kunstaustellungen
/ Museen von Triest
 
Shopping
Centers in Triest
  |
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In
Triest sollte man am späten Nachmittag
ankommen, wenn man bei der Einfahrt auf der
Strada Costiera die Sonne im Rücken hat und
die Stadt unter Bühnenbeleuchtung aufglänzt.
Kurz bevor der glutrote Lichtball im
Kitschblau der Adria versinkt, strahlt er die
Piazza Unità auf ihrer ganzen Breite an. Die
Vergoldungen an der ohnehin prächtigen
Fassade des Palazzo del Goberno blenden das
Auge. Dann zeichnet die blaue Stunde den
Himmel ultramarin.

Die
Flaneure zerstreuen sich und entschwinden in
Osterien, Trattorien und Restaurants. Die
Küche ist ein habsburgisch-mediterranes
Durcheinander. Aus den „Buffets“ riecht es
nach gekochtem Schweinefleisch und Sauerkraut.
Aus den Konditoreien durftet es nach Strudel,
Palatschinken und süßen Verführungen wie
Presnitz, Pinza und Putizza.
Dann
wieder treibt der Wind das Aroma von Tomaten
und Thymian, von Fisch und Meeresfrüchten vor
sich her. Die Miesmuscheln kommen von Zuchten
direkt vor der Stadt.
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Triest
gehörte 536 Jahre zu Österreich! Wenn man durch
die alten Gassen geht, glaubt man sich in eine
österreichische Stadt versetzt. Das macht, zusammen
mit den alten Zeugen der Vergangenheit, den Charme
dieser mediterranischen Stadt aus.

ADRESSE
Deutscher Hilfsverein - via Coroneo 15
Verein
der Österreicher - via Coroneo 15
Deutsche
Katholische Gemeinde - Salita Scorcola 13
Goethe
Zentrum - via Beccaria 6
Ital.-Österreichischer
Kulturverein - Piazza St.Antonio 2
Deutsche
Evangelische Gemeinde- via S.Lazzaro 19
Deutsche
Luteranische Gem. - L.goPanfili 1 |
Duino |
|

Grignano |
Viale XX Settembre |
|
DIE TRIESTINER RIVIERA
Der
Duft von Ginster, Myrthen, Holunder und
Wildkräutern vermischt sich mit einer sanften
Meeresbrise. Weiß schimmern bizarre
Steinformationen im Sonnenlicht.

Kein
Wunder, dass die Schönheit der karstigen
Steilküste, die man über die Küstenstraße von
Triest nach Sistiana erreicht, schon Komponisten und
Literaten begeistert und inspiriert hat.
DAS
TOR ZUM SÜDEN

Triest
ist ein Mythos - wer an der oberen Adria Ferien
macht, sollte der Stadt am Meer (215 000 Ew.) einen
Besuch abstatten. Der Eindruck, sich nicht in
Italien, sondern in einer österreichischen Stadt zu
befinden, hat seinen Reiz, wie er typisch ist für
Grenzorte und Schnittpunkte zweier Welten, hier der
mediterranen mit der balkanischen und
alpenländischen. Die
Glanzzeit der Stadt - im 18. und 19. Jh. der
Adriahafen für den Vielvölkerstaat der Habsburger,
als Reedereien, Handelsgesellschaften und
Versicherungen hier ihre prachtvollen
klassizistischen Paläste errichteten - war mit dem
Ersten Weltkrieg vorbei.
Heute
ist Triest wieder ein Tor zum Süden; die
Hafentätigkeit hat zugenommen, ebenso das
Auftragsvolumen der Werften vor allem in Monfalcone.
Hochkarätige internationale Forschungsinstitute
sind in der Stadt tätig, und das kulturelle Leben
ist recht lebendig. Machen Sie eine Kaffeepause in
einem der schönen Kaffeehäuser der k. u. k.
Tradition!

In Triest bleibt Wien noch Wien
Merkwürdig,
dass die Wiener Küche ausgerechnet in der
mediterranen Hafenstadt eine ihrer charmantesten
Fleischwerdungen erfahren darf.
Als Wiener
ist man ja immer wieder bass erstaunt, wie
überschwänglich insbesondere Triestiner die
Schönheit und den Stil der Stadt am Donaukanal
loben können. Dabei sieht es aus unserer
Perspektive eher so aus, dass die in Triest doch eh
alles haben, was man an Wien mögen kann, und die
Kraft und die Herrlichkeit Italiens noch dazu.

Konkret
wird man sich in Triest niemals lange um einen
anständigen, handgezogenen Apfelstrudel umsehen
müssen, von Sachertorten, Putizza genannten
Nuss-oder Mohnstrudeln und anderen Hervorbringungen
austro-slawischer Konditorkunst ganz zu schweigen.
Auch
das Siedefleisch, das gemeinhin für die Domäne der
Wiener Küche schlechthin gehalten wird, erfährt in
Triest beglückende Verehrung. Von den "Buffets"
der Altstadt gibt es etliche, die sich explizit auf
die Darreichung von Stelze, Schnauze, Leberwurst und
anderen gesottenen Teilen von Sau und Rind
spezialisiert haben, die man in Wien schon lange
nicht mehr serviert bekommt. Mit
einer Selbstverständlichkeit, die sich nur über
Jahrhunderte so eingespielt haben kann, dampfen
Suppenkessel voll Versuchungen, die auf Verlangen
herausgefischt, auf eingelassenen Marmorplatten
zurechtgesäbelt, mit einem Schöpfer
"Sauerkraut" versehen und mit Stürmen von
Krenflocken bedeckt werden, dass es einen nur so
schüttelt vor Vergnügen und Lebenskraft.
Und
überhaupt, die Buffets: Ob sie nun "da Pepi",
"da Mario" oder "Birreria Rudy"
heißen, in Wahrheit sind sie doch allesamt Tempel
eines Kultes, der wienerischer nicht sein könnte -
und in Wien dennoch fast vergangen ist. Der Kult um
die "Merenda de pirón " nämlich, was
sich wörtlich als Gabelfrühstück übersetzen
lässt und aus kleinen Portionen vorzugsweise
deftiger Speisen besteht, welche mit vernünftigen
Mengen Alkohols zwischen dem morgendlichen Caffè
und Kipfel und dem Mittagstisch eingenommen werden
wollen, um das Wohlbefinden zu steigern und den
Gaumen bei Laune zu halten.

Dazu
gehört etwa Schinken (prosciutto) von unfassbarer
Qualität, der zwischen Friaul, dem Karst und
der istrischen Halbinsel in einer
grenzüberschreitenden Konzentration und Vielfalt
heranreift, die weltweit mit Sicherheit einzigartig
ist.
Auch
die Cevapcici sind ein gastronomisches Erbe der
Monarchie, das in Triest (im Unterschied zu Wien)
mit Hingabe gepflegt wird - wenn auch hauptsächlich
in privatem Rahmen.
Aus
Gründen wie diesen ist ein Aufenthalt in Triest
für den leidgeprüften Austriaken stets auch so
etwas wie Heimat-Urlaub in einer Stadt, in der alles
so zu sein scheint, wie es in einer gerechten Welt
zu Hause auch wäre. Das gilt natürlich ganz
besonders für den freien Blick aufs Mittelmeer.
Die Sommerresidenz von Erzherzog
Ludwig Salvator.
Im
Spätherbst des Jahres 1876 erwarb
der österreichische Erzherzog
Ludwig Salvator in Zindis bei Muggia
(Triest) ein Landhaus mit den
dazugehörigen Ländereien, das bis
zum Jahre 1914, als er im Zuge der
kriegerischen Ereignisse auf Anraten
seines Cousins des Kaisers Franz
Joseph I. Zindis verlassen musste,
zu seinem ständigen Sommerwohnsitz
werden sollte.

In
Triest lernte Ludwig Salvator auch
den Botaniker, Prähistoriker und
Direktor des Naturhistorischen
Museums Carlo Marchesetti kennen,
mit dem er bis zu seinem Tod im
Oktober 1915 freundschaftlich
verbunden war.
Der
feinsinnige, höchst vielseitige und
ganz der Wissenschaft und Forschung
lebende Mensch Ludwig Salvator
steht, der bisher leider nur allzu
oft seiner individuellen und für
einen Erzherzog ganz ungewöhnlichen
Lebensweise wegen zum
"Aussteiger" und
"Enfant terrible" des
österreichischen Kaiserhauses
abgestempelt wurde.
Lluis
Salvador war ein untypischer Adliger
seiner Zeit, unkriegerisch und
naturwissenschaftlichen Interessen
zugetan.
Er war der Ahnvater moderner
Aussteiger, Reisender, Seemann,
Wissenschaftler, Künstler, Quer-
und Vordenker, Visionär, Pazifist,
Traditionalist, Naturschützer,
Schriftsteller, Liebender und einer
der interessantesten und
unkonventionellsten Sprosse des
Hauses Habsburg: Erzherzog Ludwig
Salvator alias "Luigi".
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