Triest und seine Riviera - Östliches Mittelmeer - Südeuropa


AN DER TRIESTINER RIVIERA

Die Triestiner Riviera ist ein bezaubernder Platz an den Vorbergen der südlichen Alpen, der sanft durch das azurblaue Wasser des Mitteleeres geschaukelt wird.
Hier die felsige Küste und friedvollen Hügel haben die Kräfte der Natur umfaßt, um Kieferwälder herzustellen, freies Wasser, funkelnde Strände und ein überfluß an der Wildnis.
Es ist ein einzigartiger Platz, den immer die Besucher und Siedlern von den anderen Teilen der Welt begrüßt hat.
Das ist ein Platz, in dem Einflüsse mischen und jeden Tag eine einzigartige Erfahrung bilden.

 Der Duft von Ginster, Myrthen, Holunder und Wildkräutern vermischt sich mit einer sanften Meeresbrise. Weiß schimmern bizarre Steinformationen im Sonnenlicht.Kein Wunder, dass die Schönheit der karstigen Steilküste, die man über die Küstenstraße von Triest nach Sistiana erreicht, schon Komponisten und Literaten begeistert und inspiriert hat..

 

An der Riviera von Triest überwiegt die Steilküste; kleine Strände mit besonders jodhaltigem Wasser, eingerahmt von Felsen, bieten eine ursprüngliche Kulisse und viele kleine Buchten mit Strand.

 

WETTERPROGNOSE

Über den Buchten thronen die Felsen der Steilküste. Im Wasser selbst befinden sich einige kleine Felseninseln, die man schwimmend erreichen und besteigen kann. Dadurch ist das Wasser der Riviera von Triest auch kristallklar..


 

EIN LITERARISCHER MYTHOS: DAS MITTELEUROPÄISCHE TRIEST

 

Als Franz Grillparzer 1819 hierherkam, zeigte er sich beeindruckt, nicht nur vom "Meer in seiner Herrlichkeit" und
den "zahllosen Masten der Schiffe", sondern auch durch das "Gewimmel von Menschen aller Kleidung und
Sprache". Der erste Eindruck von Venedig war danach negativ, der Dichter empfand einen "verdrießlichen
Kontrast" zum "heitern Triest"..

Ricarda Huch beklagte vor 1900 den ungeistigen Lebensstil der Stadt fast noch mehr als den Scirocco. Bis dann mit
einem Male Apoll und Merkur sich verbünden: Scipio Slapater, Giovanni Stuparich, Umberto Saba treten auf und
vor allem Italo Svevo, der Triests berühmtester Dichter werden sollte, obwohl es doch gerade das spröde Triestiner
Idiom war, das Italo Svevos Wirkung, vor allem in Italien, erschwert hat..
"Es ist eine große Vermessenheit, Städte beschreiben zu wollen", hat Joseph Roth gelegentlich formuliert..

Man sieht
ihnen nur an, was man weiß, aber wen sollten diese Gehäuse der Kultur nicht faszinieren? Sie sind zumeist älter als
Staaten, gehen seltener in Krisen gänzlich zugrunde. Ihr Daseinsrecht ist erprobt. In Svevos Romanen ist Triest wie
selbstverständlich gegenwärtig.

 Zwischen dem Autor und der (Stadt-) Kultur, aus der er hervorgegangen ist, hat dem
wechselseitiger Prozeß der An Verwandlung stattgefunden. Irgendwann aber wird eine solche Stadt nicht mehr als
Realität erfahren, sondern als em aus der Literatur geborener Mythos: davon spricht das letzte Kapitel des
bemerkenswerten Buches von Angelo Ara und Claudio Magris.

Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera  

Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die Österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen.

 In luxuriösen Eisenbahncoupes strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen gesellschaftlichen Vergnügungen hin.
Mit dem einsetzenden Siegeszug der Eisenbahn um die Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Reisen eine neue Qualität. Auf dem Weg zur Adria mussten die schroffen Gebirgszüge der Alpen entweder überwunden oder weiträumig umfahren werden.



 Mit der Eröffnung der Südbahnstrecke von Wien nach Triest am 12. Juli 1857 stand erstmals eine durchgehende Verbindung zwischen den Kronländern im Norden und dem wichtigsten Hafen der Monarchie mit dem umliegenden Küstenland zur Verfügung.

 Täglich ab 9,90 Euro Fernbus von Wien nach Triest

Täglich ab 39,90 Euro Fernbus von Frankfurt nach Triest

Mit Crnja Tours vom  Stadioncenter Wien in der Engerthstrasse 244, mit Flixbus vom Vienna International Busterminal (VIB), direkt bei der U3 Erdberg gelegen, mit  Hellö vom  Wien Hbf (Busbahnhof Wiedner Gürtel)  reist man so in knapp 6 1/2 Stunden von Wien bzw. in nur rund 4 1/4 Stunden von Graz direkt zum Busbahnhof am Hafen von Triest. Auf der Strecke nach Triest kommen moderne Fernbusse der neuesten Generation zum Einsatz, die mit Komfortsesseln, Vier-Sterne-Sitzabstand, Klimaanlage, WC und kostenlosem WLAN in Österreich ausgestattet sind. Die einfache Fahrt ist bei Blaguss ab 39 Euro buchbar (Graz-Triest ab 36 Euro) – inklusive Sitzplatzgarantie und Mitnahme von zwei Gepäckstücken.

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Riviera von Triest -

 

Die Triester Kuestenstrasse

Laut der WTO World Tourism Organisation es ist eine der 20 schönsten Straßen der Welt.Die Küstenstraße von  Sistiana nach Triest zählt sicher zu den landschaftlich schönsten Routen der gesamten  Mittelmeerküste.In zahllosen Kurven und Kehren geht es hoch über dem Meer durch grüne Macchia;

 

Von Norden nach Süden die  Buchten, die von der Küstenstraße aus zugänglich sind, sei es, weil sie an einer solchen Urbanisation liegen, weil eine Schotterpiste hinab angelegt wurde oder weil es einen Fußweg gibt..In den Buchten, die mit dem Auto angefahren werden können, sind Parkplätze rar und häufig gebührenpflichtig. Eine Tankstelle existiert auf der gesamten, 12 Kilometer langen Strecke nicht..

Nachdem man Miramare verlassen hat, führt die Strasse über Grignano auf halber Höhe an der Küste entlang kurvenreich weiter. Dieser Teil der Riviera ermöglicht einen weiten Blick über den Golf; die ausgedehnte Fläche des Meers verbindet ideell die sich gegenüberliegenden Küsten:
auf der einen Seite die Mündung des Isonzo, auf der anderen die Küsten Istriens..

Lässt man Monfalcone hinter sich, führt die Küstenstraße nach Sistiana, dem antiken Sextilianum. Dieser Ort stellt die natürliche Wasserscheide zwischen dem Hafengebiet mit seiner herrlichen Bucht und dem Beginn des Karsthinterlandes dar.

 

 

Hier, in Sistiana, beginnt der die Felsklippen säumende Rilke Spazierweg und führt bis zum Schloss Tybein (Duino). Dieser Fußweg ist ein eindruckvolles Beispiel für das Zusammenstoßen zwischen der mediterranen Lieblichkeit und der zauberhaften Rauheit der Karsthochebene..

DIE RILKE PROMENADE

(Buslinie n. 51 oder per Boot)

Die Landschaft ist wirklich einzigartig: der Karst trifft auf das Meer – und der Blick gleitet über den ganzen Golf von Triest..

Für National Geographic ist dies einer der schönsten Wanderwege der ganzen Welt ..

Il Sentiero Rilke, der  Rilke-Weg im Golf von Triest, beginnt auf dem letzten Felssporn des Karst über dem Fischerstädtchenn Duino. Auf der Terrasse vor den festungsartigen Mauern der Residenz hat der österreichische Schriftsteller bei seinem Aufenthalt im Jahre 1912 am liebsten geschrieben. 

 Vielleicht, weil der Blick von der Isonzo-Mündung über weiße Segeldreiecke in der Bucht von Triest bis hinüber zu den Spitzen Istriens nicht nur einfach wunderschön, sondern auch symbolträchtig ist. Der von Rilke gerne aufgegriffene Kontrast zwischen technisierter und lyrischer Welt spiegelt sich wie nachträglich inszeniert in der hiesigen Landschaft. In einiger Entfernung die großstädtisch-technische neoklassizistische Skyline von Triest mit ihrem ausufernden Hafen. Andererseits die lyrische Welt des Schlosses samt idyllischem Gartenparadies mit Terrassen, Palmen, Zypressen, Bougainvilleae, römischen Statuen und Springbrunnen.

Und noch viel mehr gibt es auf dem Rilke-Weg. An der senkrecht in die See stürzenden Felsküste schlängelt sich, 80 Meter hoch, zwischen Adria und azurblauem Himmel der Sentiero vom Schloss bis hinüber zum Yachthafen in der Bucht von Sistiana. Wer nicht gezwungen ist, am Wochenende den Dichterspuren durch die mediterrane Flora zu folgen, kann unter dichtgrünem Dach Weltentrückung und poetische Empfindungen genießen. Die Luft ist geschwängert vom Duft von Lavendel und Rosmarin.

 Inmitten bizarrer Steinfelder im nackten Karstfels leuchten lila Glockenblumen und an den Wurzeln verschlungenen Strauchwerks Veilchen. Im Herbst kontrastiert das flammend rote Laub der Macchia besonders intensiv mit dem weißen Kalkstein. Pilgerfalken kreisen, Blaumerlen und Sandkopfgrasmücken schwirren am Himmel über den Karstklippen wild zwischen Möwen und Dohlen. Immer wieder tun sich im dichten Grün des Weges "Fenster" auf, die den Blick in stets neuer Perspektive auf Fels, Golf und Castello Duino freigeben.

So viel besinnliche Schönheit für alle gibt es erst seit fünf Jahren. Lange Zeit konnten nur die von "Thurn u. Taxis" den Reiz des Rilke-Wegs genießen. Wenn auch nicht ohne Gefahr. Der Pfad war unwegsam, an etlichen Stellen musste regelrecht durch die Klippen gekraxelt werden. Inzwischen gestattet der italienische Zweig derer von Thurn und Taxis den Zugang und hat gemeinsam mit der Provinz Triest und der Kommune Duino-Aurisina einen gut begehbaren Weg durch die Felsen angelegt. Trotzdem sind feste Schuhe wegen der Passagen auf zerklüftetem Kalkstein anzuraten.

 



das Fürstliche
Schloss von Duino (Tybein)

 Illustre Gäste weilten einst an diesem Ort: Rainer Maria Rilke, Franz Liszt, Richard Strauß und Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich. Den Touristen öffnet jetzt das Schloss Duino seine Pforten. "Vielleicht gibt es in ganz Europa keinen Ort, der so sehr eine Idee von der intellektuellen Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts vermittelt wie dieses Schloss.

In Duino (Tybein) entstand ein poetischer Mythos, der bisher nicht zu besichtigen war..

 Beim Info-Häuschen (nach dem Campingplatz Mare Pineta in Richtung Triest) parken und den Rilkeweg nach Duino gehen, der wunderschön und romantisch ist und hoch über dem Meer entlangführt. Der Weg endet in Duino und man muß noch einige Schritte die Straße hinunter zum Schloßtor gehen..

 

 

 

Rilke Promenade, Weiss Wanderweg, Ressel Wanderweg, Fischern Pfad, Julius Kugy Wanderweg, und viel mehr.....immer erfreut eine prachtvolle Aussicht das Auge: Wandern mit Blick aufs Mittelmeer an der Triester Riviera..

 

Mehr wissen >>> WANDERWEGE von Triest und seiner Riviera

 

 

Triest - Innenstadt

 

 

Mehr als nur ein Hauch des alten Habsburg liegt heute noch über dem Landstrich zwischen Grado und Triest. Bis 1918 wehten über dem berühmten Badeort auf der Laguneninsel wie über der geschäftigen Hafenstadt an der oberen Adria die Farben der Donaumonarchie..

 


Nostalgisch verklärt zwischen Sissi-Statuen und einem Stadtbild, das auf Schritt und Tritt an das Wien der Habsburger erinnert. Ob man durch die Straßen der Stadt flaniert oder nach einer Fahrt mit der Standseilbahn die Umgebung erkundet, überall fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt, als Triest noch der Hafen der k.u.k. Monarchie war. Die Atmosphäre ist geblieben, besonders in den Kaffeehäusern und Gaststätten, wo der Geist von Franz Josephs noch immer präsent zu sein scheint..

 

Franz Joseph hatte Triest, das Fenster zur Adria, zur Hafenstadt für ganz Mitteleuropa erkoren. Entsprechend wurde gebaut..

"Machen Sie es so wie in Wien", soll der alte Herr den Stadtplanern und Architekten gesagt haben, "nur ein bisserl kleiner.

 " Noch heute künden die prächtigen Palazzi der Assicurazioni Generali und der Lloyd Triestino vom einstigen Reichtum der Handelsstadt.  Ein farbenprächtiges, wohl etwas übertriebenes Bild von Triest und seinen Bewohnern gibt ein Bericht aus dem Jahr 1817: »Und welch buntes Gewühle von Menschen aus allen Zonen! - welche Vermischung aller Völker und Nationen unter einander!

 

Amerikaner und Teutsche, Britten und Neger, der gelenkige Franzose und der indolente Türke, Tuneser und polnische Juden, - ohne Unterschied durch einander gemischt, - wahrlich ein sonderbarer Anblick. An der Nahtstelle zwischen lateinischer deutscher und slawischer Welt gelegen, von Maria Theresia im 18. Jahrhundert von einem 5.000-Seelen-Nest zu einer Handelsstadt entwickelt, die Stadt war einst Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und Nationen..

 Cruises Sea Cloud

October 2017: Trieste, Spalato, Cattaro, Curzola, Traù, Rovigno,Venezia  

DER TRIESTINER KARST

ein Weinbauland mit Blick aufs Meer

Lassen wir uns von der Faszination der Landschaft des Carso gefangen nehmen und begeben wir uns auf die Hochebene, die auf die Adria geht, ein Gebiet, das die römischen Legionen 178 v. Chr. auskundschafteten, sich hier niederliessen und zahlreiche Zeugnisse ihrer Zivilisation hinterliessen. Unter den strategischen Punkten war Bagnoli am Eingang zum Tal Rosandra, wo der Aquädukt gebaut wurde, der das Wasser nach „Tergeste ” brachte. Wir bleiben in dieser Gegend und besuchen das Tal Rosandra, das von der Natur her sehr bedeutsam ist. Das ganze Gebiet ist das Ergebnis eines wichtigen karstischen Phänomens, und der Zersetzungsprozess des Kalks führte zu diesem breiten Tal, das von dem Bach Rosandra durchflossen wird. Bäche, Wasserfälle und steile Pfade machen dieses Gebiet für das Trekking ideal, wenn man bei der Hütte Premuda startet. Man kann bis nach a San Dorligo della Valle am Hang des Monte Carso vorstossen, um die Ruinen eine der grössten prähistorischen Siedlungen der Gegend zu besichtigen. Dann kommen wir in das Dorf San Giuseppe della Chiusa, um die Kirche aus dem 17. Jahrhundert zu bewundern, in der eine Reliquie des Heiligen Kreuzes verwahrt wird.

Es ist ein Hochplateau von mehreren Furchen durchgezogen. Die maximale Höhe beträgt  672 m.u.M ( Kockussberg) und die  Vegetation ist reich an Heilpflanzen mit scharfem Geruch. Die Gerichte sind einfach und gesund . Besonders geschätzt werden Karstsuppen und Teigwaren ( Crespelle, Gnocchi, Spinatstrudel, Pasticcio ), Kartoffelnkipferl,  das Geflügel , Wildgerichte, und Wurstwaren.

PROSECCO !!

Es gibt ein Geheimnis hinter das populärste und die meisten imitiert Bläschen von Italien, der Prosecco. Viele Leute denken, dass dieser Wein im Veneto geboren ist, denn die Region der größte Produzent ist. Aber, die Herkunft dieses Namens, Das überschritten 400 Millionen von Flaschen in 2015, gesucht werden muss, von einer ’ der anderen Seite: im schönen Friaul-Julisch-Venetien und, besonders, im Bereich der Karst, rund um Triest. Prosecco ist ein Vorort der Stadt Triest. Die echte Prosecco-Rebe kann nur in den Venetien angebaut werden. Den ausdrucksvollsten Wein ergibt sie in den Hügelzonen, die den Alpen vorgelagert sind.

Weinbau mit Blick aufs Meer in Prosecco bei Triest

Also von Vicenza bis nach Triest. Der Wein von dort darf sich Prosecco DOC nennen (DOC ist die kontrollierte Herkunftsbezeichnung in Italien). Kommt er aus der historischen Zone, steht auf dem Etikett Prosecco Superiore DOCG (garantierte und kontrollierte Herkunfts ­ bezeichnung) mit dem Zusatz Conegliano und/oder Valdobbiadene. So weiß der Konsument genau, dass er einen echten Prosecco vor sich hat.

 

 Farben, in einem Gebiet zu entdecken.

OLIVENÖL AUS DER TRIESTINER RIVIERA

Als Souvenir aus dem Urlaub nimmt man auch gerne die ein oder andere Flasche Olivenöl mit, vor allem wenn man am Mittelmeer unterwegs war. Das es in Italien neben der Toskana, Sizilien oder Ligurien ganz im Nordosten eine Region gibt, in der hervorragendes Olivenöl hergestellt wird, ist nur wenigen bekannt. Bei Triest liegt das Zentrum der Olivenölproduktion der Region. Eine große Auszeichnung war für die Olivenölerzeuger der Gemeinde San Dorligo dass sie im Jahr 2001 in den nationalen Verband „Citta` dell’olio” - „Ölstadt“ - aufgenommen wurde. Außerdem wurde ein ganz spezielles Ereignis gefeiert: Das Olivenöl „Tergeste“ wurde von der EU als kontrollierte Ursprungsbezeichnung eingetragen. Die Bezeichnung „DOP Tergeste“ darf nur von Olivenöl geführt werden, das mindestens 20 Prozent Bianchera enthält und nach strengen Richtlinien erzeugt wird.

 Die unverkennbar besonderen Eigenschaften der kaltgepressten Olivenöle aus der Provinz Triest haben eine Gruppe von Erzeugern dazu angeregt sich zum Ziel zu setzen, die Qualität der Öle zur Geltung zu bringen und zu wahren. Im Jahre 1999 ist offiziell derr “Ausschuss zur Förderung der Aufwertung des kaltgepressten Olivenöls aus Triest”” (Comitato Promotore della Valorizzazione dell'Olio di Oliva Extravergine di Trieste) gegründet worden. 2005 erhielt Triest die offizielle DOP "Tergeste" von der EU.

Triestiner Kulinarium.

Triest ist vom Duft nach Zimt, Vanille und Schokolade durchdrungen, und legt Wert darauf, eine Art olfaktorisches kollektives Gedächtnis am Leben zu erhalten, so als könnte man sich nur aufgrund dieser Gerüche und Geschmäcker wirklich als Triestiner fühlen. In den Rezepten dieser friaulischen Koiné, ein Ergebnis von neuen Zubereitungsformen aus den unterschiedlichen Traditionen, lassen sich zumindest drei verschiedene Schichten unterscheiden: Die erste ist ein Erbe der volkstümlichen Küche des Karsts und der angrenzenden  istrischen Gegenden. Die zweite beinhaltet die feine, bürgerliche Küche, die von den Familien der Beamten und Militärs des Habsburgerreiches eingeführt wurde, aber auch von bedeutenden Kaufleuten aus Dalmatien, Griechenland und der Türkei. Die dritte Schicht ist schließlich das Erbe einer äußerst anspruchsvollen internationalen Küche, die auf den Schiffen des österreichischen Lloyd gepflegt wurde..

 

 

Deutsches Honorarkonsulat, Triestt

0039 040 36 90 711

Schweizer Konsulat Triestt

0039 040 760 04 000

Österreich Generalkonsulatt

0039 040 63 16 888

Konsulaten von Triest

TRIEST


Die Ursprünge der Stadt Triest reichen auf die Vorgeschichte zurück. Dank Karl VI. von Habsburg (1717) wurde Triest zum bedeutendsten Hafen des Reichs und zum Freihafen. Dadurch kam eine Vielzahl von Menschen aus den verschiedensten Ländern in diese Stadt, gemeinsam mit ihrem Kulturgut..

 

Auf Grund der von Maria Theresia und Joseph II. getroffenen Vorkehrungen zu Gunsten derr
Glaubensfreiheit, ging jene multireligiöse Gemeinde hervor, die heute unterschiedliche Glaubensrichtungen aufweist: Katholisch, orthodox, evangelisch und jüdisch (mit einer eigenen Synagoge)..

Kein Wunder, dass die Schönheit der karstigen Steilküste, die man über die Küstenstraße von Triest nach Sistiana erreicht, schon Komponisten und Literaten begeistert und inspiriert hat.


 

World's Guinness Record
DIE GROTTA GIGANTE - RIESENGROTTE

Weltguinnesrekord

RIESENGROTTE, die Schauhöhle mit dem größten unterirdischen Hohlraum der Welt, bereits im Jahre 1908 dem Publikum zugänglich gemacht wurde. Dank des leicht begehbaren Betonwegs und der beeindruckenden Beleuchtung können die Besucher in etwa 60 Minuten einen angenehmen Höhlenbesuch vornehmen. Reich an Tropfsteinen, der höchste davon misst 12 m, vermittelt die Höhle dem Touristen einen unvergesslichen Einblick in die wunderbare unterirdische Welt der Grotten.
Neben dem Höhleneingang befindet sich das Speleologiemuseum, in dem neben zahlreichen höhlenkundlichen, geologischen und paläontologischen Exponaten auch einige wertvolle archäologische Funde aus der Umgebung und eine Sammlung an Plakaten der Grotte ausgestellt sind. Die Besichtigungen werden zu praktischen Besuchszeiten und von geschulten Höhlenführern durchgeführt. Eintritt 7 €

 

11 km von Triest entfernt befindet sich auf dem Triester Karst die Grotta Gigante, die Schauhöhle mit dem größten unterirdischen Hohlraum der Welt, die bereits im Jahre 1908 dem Publikum zugänglich gemacht wurde..

 

 

DER PARK VON MIRAMAR

 

In Golf von Grignano liegt der Park von Castello di Miramare. Bis 1851 war dieses Gebiet Ödland. Dann veränderte der junge und romantische Erzherzog Maximilian von Habsburg diese Gegend, indem er dort sein eklektisches weißes Schloss, mit dem wunderschönen Park, errichten ließ. Vermutlich war es der junge und von der Botanik begeisterte Erzherzog, der die Gartengestaltung der Hügellandschaft übernahm, unterstützt durch seinen treuen Gärtner Jellinek..

 

 Zum Golf hin zentral gelegen liegt in der Ferne Triest, auf drei Seiten von der charakteristischen Karsthochebene umgeben. Der Blick folgt natürlich der Küste, und da, plötzlich, heben sich vom Meer die von Carducci besungenen «weißen Türme» ab, die weißen Mauern des Schlosses von Miramar..

 

 

 Auf dieser Landspitze, wo die Natur - von Menschenhand geformt - ihre Schönheit ganz besonders in den Vordergrund rückt, erscheint das Schloss fast unwirklich und verzaubert. Dieses fürstliche Schloss wurde auf Wunsch von Maximilian von Habsburg erbaut, dem jüngeren Bruder des österreichischen Kaisers Franz Joseph..

 



LESETIPPS

Theodor Däubler wurde als Sohn einer schlesischen Mutter und eines aus Schwaben stammenden Vaters in Triest, dem wichtigsten Hafen Österreich-Ungarns, geboren, wo er zweisprachig, deutsch-italienisch erzogen wurde. Seine Jugend verbrachte er in Triest. Der Großvater mütterlicherseits, Theodor Brehmer , war Generalinspekteur der Triestiner Assicurazioni Generali

Theodor Däublers Hauptwerk ist der riesige, episch-lyrische Zyklus "Das Nordlicht", über 30 000 Verse, die die Formelemente und Themen seiner Poesie enthalten: Verdichtung verschiedener Mythen, Liebe zu Rhythmus und Versform, Symbolik, Bilderreichtum, hymnische Sprache. Diese kosmische Phantasie entfaltet Däublers Privatmythos des zur Lebensquelle verklärten Sonnenlichts, ist Dichtung über das künstlerische Schaffen, Menschheitsgeschichte als Läuterung hin zum Geist..

 

Auf sonniger See

  Ein Segel wird zur Meereswanderblüte,,
  Mit Plätscherblättern silbert es dahin,,
  Dir kommen Lotosblumen in den Sinn,,
  Doch plötzlich untertulpt sich eine Tüte..
 
  Dir wird, als ob das Meer sich blau beglühte,,
  Die Silbertaster werden blaß wie Zinn,,
  Ein Wind bringt dieser Pflanzlichkeit Gewinn..
  O welches Blühen, welche Mittagsgüte!!
 
  So wandern Wunderblumen rotverschlossenn
  Und golden bloß wie Knospen aus der Flut,,
  Nur eine Lilie ist verzückt entsprossen..
 
  Ihr Segeln sonnt sich in der Silberhutt
  Gespiegelter und flackerschwanker Kelche,,
  Ein bleiches Suchen wellt sich: Welche??


  Theodor Däubler . 1876 - 1934

Wie von Zauberkraft gezogen....

Panoramische Standseilbahn

 

Diese Zahnradbahn feierte am 10. September 2002 ihr 100jähriges Bestehen. Die historisch und technisch außergewöhnliche Trambahn spiegelt auch ein Jahrhundert Triester Stadt- und mitteleuropäischer Geschichte.


Nicht die schnellste, sicher aber romantischste Art den Triester Karst von der Stadt Triest aus zu erreichen, war eine Fahrt mit der alten Bergbahn mit grandiosem Blick auf den gesamten Golf von Triest.....Von morgens sieben Uhr bis abends 20 Uhr verkehrte sie regelmässig alle 20 Minuten, es gab 40 Kurse täglich in jeder Richtung, und für die Fahrt genügte ein gewöhnliches Busticket..

 


Wissenwertes !!!

 

Das Schloss Serff

10 km. Südlich von Triest steht am Ende des Rosandratales beim Ort Socerb in Slowenien die wieder aufgebaute Burg, die italienisch als Castello di San Servolo - slowenisch Grad Socerb, deutsch Schloss Serff - bezeichnet wird. Dort gibt es die altbekannte Kulthöhle Grotta di San Servolo - slowenisch Socerbska Sveta Jama - in der Servulus gelebt haben soll. In dieser Höhle wurde eine Kirche eingerichtet mit einem in den Tropfstein gehauenen Weihwasserbecken - heute die einzige unterirdische Kirche im Karstgebiete.

Auf einem 300 m hohem, steilen Karsthügel, auf einer alten illyrischen Befestigungsanlage aus dem 13. Jahrhundert, entstand im 15. Jahrhundert die trotzige Burg  als Aussenposten der Venezianer. Während die Ostseite der Burg mit einer hohen Mauer geschützt ist, öffnet sich der Burghof auf der Westseite über einem unbezwingbar steilem Kliff – und eröffnet Ihnen damit einen fantastischen Blick über die Adria und die gesamte Bucht von Triest, an klaren Tagen kann man sogar Venedig auf der gegenüberliegenden Adriaküste erkennen.

Der schroffe Felsen, auf dem die Burg (Grad) Socerb thront, ist ein Ort mit Jahrtausend alter Geschichte, die mit der phantastischen Aussicht über den Golf von Triest sehr wohl zu tun hat. Die strategisch günstige Lage war Schauplatz mehrerer kriegerischer Auseinandersetzungen. Komplettiert wird die wechselvolle Geschichte durch die Legende des Heiligen Servulus, slowenisch Socerb, der sich hier im dritten Jahrhundert in eine Höhle zurückzog und einsiedelte, bevor er in Triest den Häschern des Kaisers zum Opfer fiel. 

Aktuelle Webcam und Lufttemperatur

Weather Underground PWS ITRIESTE146

DAS KLIMA von  TRIEST

Aufgrund neuerer Beobachtungen und meteorologischer Aufzeichnungen der letzten Jahre, beträgt die mittlere Jahrestemperatur in Triest 15,6 C° , die Niederschläge 940 mm und die relative Luftfeuchtigkeit 64%. Etwas südlicher von Trieste wird die Halbinsel Istrien von dem 45. Breitengrad geschnitten, sodass Triest auf dem halben Weg zwischen dem Äquator und dem Nordpol liegt - auf der idealsten Stelle der Nordhemisphäre im geographischen und temperaturbezogenen Sinne. Diese Lage ermöglicht eine jährliche Durchschnittstemperatur von 15,6 Grad Celsius, bzw. von 24 Grad Celsius im Sommer, 16° im Herbst, 8° im Winter und 15° im Frühling.

mittlere Monatstemperatur im Lauf der letzten 30 Jahren

JUL
AUG
SEP
OCT
NOV
DEZ

25,0

24,9

21,0

17,0

12,5

08,3

JAN
FEB
MAR
APR
MAI
JUN

06,9

07,3

10,2

14,0

19,0

22,7


Dieses Klima hat drei typische Winde und zwar Scirocco, Bora und Maestrale. Im Sommer ist der Maestrale am meisten vertreten, eine leichte Brise, die vom Meer Richtung Land weht, und warme Sommernächte abkühlt, im Herbst der Scirocco und im Winter Bora und Scirocco.
In Triest scheint die Sonne im Durchschnitt während 300 sonniger oder teilweise sonniger Tagen, mit insgesamt 2500 Sonnenstunden in einem Jahr..
Mittlere Windstärke 7,0 km/h - Windstill 42 % (200 Tagen pro Jahr)..


Das Meer ist die größte Wohltat am Golf von Triest. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Winter von 8 bis 10 Grad und im Sommer um 25 Grad Celsius. Das Salzgehalt des Wassers beträgt 38 Promille. Ein hohes Gehalt an Salz, Natrium, Chlor, sowie an Sulfaten und Magnesium sind die Grundlage für ein gesundes Bad, das der menschliche Körper und die Haut so nötig braucht.

SPARTIPP DER WOCHE

1 Doppelzimmer Für 2 Personen für 1 Nacht 39,- €

Schlicht und modern angelegt, ist dieses Hotel dank seiner günstigen Lage die ideale Lösung sowohl für Geschäftsreisende als auch für alle, die die Stadt in aller Ruhe besuchen wollen. Wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt, in nur zehn Minuten Fußweg erreichen Sie den Hafen und die Altstadt.

- See more at: http://www.hotel-bb.com/de/hotels/trieste.htm

Einkaufsparadies in der Metropole Triest

 In der „Borgo Teresiano”, dem nach der Kaiserin Maria Theresia benannten, schachbrettartig angelegten, neo-klassizistisch Zentrum von Triest gibt es ca. 4500 Shops, 6 große Kaufhäuser und 2 riesige Einkaufszentren – ein wahres Shopping-Paradies! In der Altstadt zwischen der Piazza Unita` d'Italia und dem Hügel von San Giusto gelegen, finden Sie unzählige Second-Hand Buchläden und Antikhändler und das ganze Jahr über finden auf den vielen Plätzen Märkte und Flohmärkte statt.  

 

Kaiserliches Schloß

Miramar

 

Auf dieser Landspitze, wo die Natur - von Menschenhand geformt - ihre Schönheit ganz besonders in den Vordergrund rückt, erscheint das Schloss fast unwirklich und verzaubert. Dieses fürstliche Schloss wurde auf Wunsch von Maximilian von Habsburg erbaut, dem jüngeren Bruder des österreichischen Kaisers Franz Joseph.Maximilian war romantisch veranlagt und mit einem großen Wissensdurst behaftet..

 

Er liebte das Meer und reiste viel; dennoch wünschte er sich auch eine Residenz, in der er halt machen konnte und sich der Familie und seinen Lieblingsstudien widmen konnte. Als 18jähriger Offizier der österreichischen Marine kam er 1850 nach Triest, wo er Villa Lazarovich auf dem Hügel von San Vito rnietete. Vier Jahre später wurde er zum Kontradrniral und Befehlshaber der österreichischen Flotte ernannt..

An einem Spätnachmittag des Jahres 1855 soll sich das zugetragen haben, was ihn zur Realisierung seines Traumes veranlasste. Er soll gesagt haben, das letzte, was er wolle, sei Kaiser sein; alles was er vom Leben erwarte, sei ein Schloss mit einem großen Garten an einem Strand. Er soll an Bord des kleinen Seglers «Madonna Della Salute» gewesen sein, als er vor dem Golf von Sistiana von einer Sturmflut überrascht wurde und in der Bucht von Grignano Zuflucht suchte. An Tag danach, als Sturm und Gefahr vorüber waren, wurde er sich der außerordentlichen wilden Schönheit der Landspitze bewusst. Angetan davon, beschloss er, dass dort, wo Meer und Erde sich begegneten, das so oft erträumte Schloss stehen sollte. Nach dem Erwerb des Landes beauftragte er den Architekten Carl Junker mit dem Entwurf..

Dieser inspirierte sich dabei an deutsch-österreichischen oder englischen Schlössern im Neurenaissancestil. Der Vertrag zwischen Graf Von Hadig, dem Vertreter Maximilians, und den Unternehmern Gossleth und Hauser zum Bau des Schlosses stammt aus den Jahre 1856. Das Abkommen sah vor, dass die Bauarbeiten bis 1858 abgeschlossen sein und die Ausgaben 280.000 Gulden betragen sollten. Allerdings übertrafen die Bauzeit und die Ausgaben die Erwärtungen beträchtlich, wegen der großen Schwierigkeiten in der Vorbereitung des unebenen und felsigen Geländes, und auch weil der weiße Stein, aus dem das Schloss hergestellt werden sollte, aus den weit entfernt in Orsera in Istrien gelegenen Steinbrüchen fuhrenweise hergeholt werden musste..


Am 27. Juli 1857 heiratete Maximilian die Prinzessin Charlotte von Sachsen, die schöne siebzehnjährige Tochter des belgischen Königs Leopold 1. und dessen Gemahlin Marie Louise von Orleans. Einige Monate zuvor war der Erzherzog bereits als Amtsnachfolger von Feldmarschall Radetzky zum General- Gouverneur des Lombards-Venezianischen Königreichs ernannt worden. Nach der Hochzeit reiste er alsbald mit der Gemahlin nach Mailand. u mildern. Aufgrund der Meinungsverschiedenheit Vergeblich versuchte er hier, die repressiven Methoden der Habsburger z zwischen ihm und seinem Bruder wurde er von diesem 1859 bei Kriegsausbruch seines Amtes enthoben. Das Ehepaar kehrte alsbald nach Triest zurück..

Nach dem Prunk der Mailänder Palais allerdings erschien ihm die Wohnung auf den Hügel von San Vito nicht mehr angebracht, und so ließ Maximilian im Park von Miramar das sogenannte «Schlösschen», errichten. Hie wohnte das Paar bis zum Weihnachtsfest im Jahre 1860, als es ins eigentliche Schloss umzog, das zwar erst ein Geschoss umfasste, dennoch aber zur offiziellen Residenz des Erzherzogs wurde. Die Ausstattung der lnnenräume der neuen Residenz - die Maximilian ständig mit großem Interesse verfolgte - wurde Franz und Julius Hofmann, anvertraut. Eindrucksvoll, abwechslungsreich, üppig und reich wurden sie gestaltet, besonders durch die Verkleidungen aus nachgeahmten Holz (die Verwendung von Holznachahnungen ist typisch für jene Zeit), Schnitzereien und Intarsien, Seidentapeten mit dem Wappen des Schlosses, das der Erzherzog selbst entworfen hatte: eine exotische Ananas zwischen zwei Ankern. Reiche Sammlungen von Gegenständen aus aller Herren Länder wechseln sich ab mit Gemälden, die wie in einem Familienalbum die wichtigsten Episoden des jungen Paars darlegen. Jeder Raum scheint in einem eigenen Stil gehalten zu sein, so wie es im 19. Jahrhundert eben üblich war..

 Im «Blauen Salon» zum Beispiel stehen Originalmöbel im holländischen Rokoko; die «Schlosskapelle» mutet gotisch an; der «Japanische und Chinesische Salon» beschwört das Wesen weit entfernter Kulturen herauf. Das Meer war für Maximilian jedoch seit jeher besonders wichtig, und so sind im Schloss auch oft Einrichtungsgegenstände zu finden, die die Themen des Meers und der Seefahrt aufgreifen. Sein Schlafgemach wünschte sich der Erzherzog ausgestattet wie die Kabine an Bord eines Schiffes, und sein Arbeitszimmer, der «Novara-Saal», sollte der Offiziersmesse der gleichnamigen Fregatte nachempfunden werden, auf der e als junger Seemann Dienst getan hatte. Auch andere Säle beziehen sich auf das Meer: so z.B. der «Windrosensaal» und der «Möwensaal». Beeindruckend ist die Bibliothek, in der Erzherzog viel Zeit verbrachte, um die Memoiren seiner Reisen zu Papier zu bringen, um zu lesen oder auch um seinen Steckenpferden Botanik und Archäologie nachzugehen..Charlotte war eine 1 Liebhaberin von Musik und Literatur, und die vielen von ihr selbst angefertigten Gemälde in diesem Schloss zeugen direkt von ihrem Interesse für die Malerei. Mit dem Schloss wuchs auch der Park, dem Maximilian große Aufmerksamkeit widmete: er entwarf den ersten Plan dafür persönlich. Die Arbeiten zur Vorbereitung des felsigen Untergrundes zogen sich lange hin. Nachdem die felsigen Flächen eingeebnet worden waren, mussten sie mit viel Erde bedeckt werden, die eigens dafür aus der Steiermark und aus Kärnten herangeschafft wurde. Der zweiundzwanzig Hektar große und mit vielen Baumarten aus aller Erde gepflanzte Park wurde unter der Leitung der Hofgärtner Laube und Jelinek nach klassischen und romantischen Gesichtspunkten angelegt, wie es für die zeitgenössischen deutschen und englischen Gärten. typisch war. So entstanden u.a. der Schwanensee und die feuchten Grotten, wo Venushaar und Farn wachsen, das ganze geschmückt durch griechische und römische Statuen. Mit Rosen bepflanzte Freitreppen leiten den Blick hin zur Anlegestelle, wo eine geheimnisvolle Sphinx die Hafeneinfahrt bewacht. Während die Arbeiten am Schloss fortgeführt wurden, unternahmen Charlotte und Maximilian an Bord der « Fantasie» Kreuzfahrten entlang der dalmatinischen Küste; längere Zeit weilten sie auch auf der Insel Lacroma bei Ragusa in Dalmatien (nach 1918 kroatisiert in Dubrovnik). Mit der Fregatte «Elisabetta» fuhren sie nach Madeira und Brasilien. In dieser sorglosen, glücklichen Zeit unternahm der ehrgeizige Maximilian auf der Suche nach Aufgaben von hohem Ansehen zahlreiche diplomatische Reisen, wozu er auch von seiner Gemahlin angehalten wurde..

Der heißerwünschte Tag kam dann auch, als ihm am 3. Oktober 1863 die Krone Mexikos anvertraut wurde, für die er auf die österreichische Thronfolge verzichten musste. Maximilian nahm die mexikanische Kaiserkrone an - und damit Unbewussterweise auch das traurige Schicksal, das ihn erwartete. Am 14 April 1864 stach er mit seiner Gemahlin Charlotte an Bord der Fregatte «Novara» von Miramar aus in See. Eine Abreise voller Zweifel, Unsicherheit, von der ihm viele abrieten. Doch das junge Paar war ehrgeizig und voll der Hoffnung und Ideale..

Am 28. Mai 1864 kam es in Mexiko an. Hier musste Maximilian mit einer komplexen und vielschichtigen Realität abrechnen: indem er den von den Republikanern gewollten Agrarpakt ratifizierte, um die ärmeren Bauern zu schützen, richtete er die Landbesitzer gegen sich. Benito Juarez, Anführer der Bewegung, appellierte an die nationalen Gefühle und wendete sich gegen den ausländischen Monarchen..

Bahnhof Miramare

Die Vereinigten Staaten, die gegen die Einmischung der Europäer waren, standen den Aufständischen beiseite. Trotz alledem vergisst Maximilian sein Lieblingsschloss nicht. Er findet die Kraft, über einen regen Briefwechsel die Arbeiten an dem Schloss und dem Park von Miramar zu verfolgen. Als allerletzten Versuch, die sich zusehends verschlechternde Situation in den Griff zu bekommen, schickte er Charlotte nach Europa, um Hilfe und den Umständen entsprechende Unterstützung zu suchen, die ihm allerdings verweigert wurden. Diese Abreise trennte die beiden für immer. Der Kaiser wurde von den Ereignisse überrollt; er weigerte sich zu fliehen; in Querataro fiel er in die Gewalt der Aufständischen, die ihn zum Tod verurteilten und am lg. Juni 1867 erschossen. Die verhängnisvolle «Novara», von der der Dichter Carducci in einer Ode sang, brachte den Leichnam des Kaisers ganze drei Jahre nach seiner Abreise von Miramar zurück nach Triest. Beigesetzt wurde er in der Grablage der Habsburger in der Kapuzinergruft in Wien. Charlottes geistiger Zustand verschlechterte sich indes langsam aber unaufhaltsam. Sie starb 1927 auf Schloss Bouchoute in Belgien. Schloss Miramar wurde 1870 fertiggestellt, vier Jahre nach Maximilians Tode..

 Diese nie bewohnte Residenz erscheint heute angesichts der dargelegten Tatsachen voller schwermütiger Faszination: alles, war darin aufbewahrt ist, erinnert an eine plötzlich vorzeitig unterbrochene Liebesgeschichte und beschwört Dinge herauf, die alle hätten erlebt werden können, nicht aber erlebt worden sind. Miramar erinnert an ein glückliches Paar, das das Schicksa1 abrupt auseinandergerissen hat. Faszination und Schwermut haben um das Schloss herum Geschichten und Legenden entstehen lassen. So zum Beispiel heißt es, dass der Besitz des Schlosses einen vorzeitigen Tod in fremden Ländern zur Folge haben würde..

Während ihrer Zeit in Triest bewohnt Sisi das Schloss Miramare vor den Toren der Stadt – ein Traumschloss auf Klippen am Meer. Errichtet wurde es von Kaiser Franz Josephs Bruder Maximilian, der ab 1864 als Kaiser in Mexiko regiert. 1867 wird er dort hingerichtet. Man entdeckt im Schloss verschiedene Hinweise auf mehrere Aufenthalte Franz Josephs und Elisabeths..

Triest ist für Kaiserin Sisi das "Sprungbrett" in den Süden. Hier liegt der Startpunkt vieler ihrer Seereisen. Die österreichische Monarchin hält sich zwischen 1869 und 1896 vor oder nach Reisen über das Mittelmeer insgesamt 14–mal hier auf. Von Triest aus fährt Elisabeth auch nach Griechenland. Auf der Insel Korfu lässt sich die Kaiserin um 1890 einen weißen Marmorpalast – das Achilleion – errichten, zu dem es sie immer wieder hinzieht..

 Seit 1955 dient der Schlosskomplex als ein der Öffentlichkeit zugängliches Museum. Es ist unverändert geblieben und vermittelt so Einblick in eine zeitgenössische fürstliche Residenz..

Der weitläufige Park, in dem auch exotische Pflanzen zu finden sind, war ursprünglich als Ort der Meditation geplant und ist in Terrassen angelegt. Stufen führen hinunter zum Meer.

Als Gartenhaus dient ein Castelletto, in dem in späteren Jahren Maximilians Frau Charlotte wegen ihrer geistigen Verwirrung eingesperrt wurde. Die Gegend ist bereits seit dem 14. Jahrhundert unter Habsburger Herrschaft. Kommt man vom Schloss her nach Triest, einer malerischen Hafenstadt, sieht man vor dem Hauptbahnhof auf das  Elisabeth-Denkmal..

Die Austern, auch von Sisi hoch geschätzt, werden wie zu Zeiten der Habsburger, heute jedoch mit Unterstützung der EU, im Golf von Triest gezüchtet..

FREIHAFEN TRIESTT
 
Als 1719 Kaiser Karl VI Triest zum Zollfreien Hafen ernannte, begann eine Wende für die Stadt. Von dem Moment an begann die Blütezeit dieser Handelsstadt, die nun ein noch ernsthafterer Mitstreiter Venedigs wurde. Die Stadt bekam das Patent für die Gründung einer „Orientalischen Handelskompanie“.
Damit begann der große wirtschaftliche Aufschwung. Die Stadt verdiente Geld und bekam Kredite in Wien. Kauf- und Seeleute aus dem ganzen Mittelmeerraum benutzen Triest als Drehscheibe ihrer Wirtschaft..
 

Zwischen grünen Hügeln, weiße Klippen und ein frei-blaues Meer, Triest ist eine der schönsten Städte an der Adria, das seit immer für seine reiche Geschichte, kulturelles Erbe und bestimmter mittler-Europäischer Charme bekannt ist, die über den Jahrhunderten vermischt haben, um eine Atmosphäre zu verursachen, die einfach einzigartig ist. Kultur, Atmosphäre, und ein bestimmter mittler-Europäischer Charme bilden diese Stadt heute ein unicum von seiner Art. Erklärte freien Hafen im 1700, als unentbehrlicher Anschluß auf dem Meer für das Habsburger Reich, es wurde bald der Bestimmungsort der Kaufleute, Unternehmer und Abenteurer von der Welt, und fing an, die Eigenschaften einer zutreffenden Weltstadt zu erwerben.






Grand Journey To The Mediterraneann
http://www.voyagesofdiscovery.co.ukk


 

26 Night Cruise sailing from Portsmouth to Trieste aboard Voyager..
 
Sparkling Adriaticc
13 Night Cruise sailing from Trieste to Athens aboard Voyager..

Grand Mediterranean Escape ex Portsmouth to Triestee


39 Night Cruise from Porthsmouth to Trieste aboard Minerva..

15 Night Cruise Hidden Beauties of the Adriatic - Trieste to Piraeus (Athens) aboard Minerva..

In Triest sollte man am späten Nachmittag ankommen, wenn man bei der Einfahrt auf der Strada Costiera die Sonne im Rücken hat und die Stadt unter Bühnenbeleuchtung aufglänzt. Kurz bevor der glutrote Lichtball im Kitschblau der Adria versinkt, strahlt er die Piazza Unitŕ auf ihrer ganzen Breite an. Die Vergoldungen an der ohnehin prächtigen Fassade des Palazzo del Goberno blenden das Auge. Dann zeichnet die blaue Stunde den Himmel ultramarin.

Die Flaneure zerstreuen sich und entschwinden in Osterien, Trattorien und Restaurants. Die Küche ist ein habsburgisch-mediterranes Durcheinander. Aus den „Buffets“ riecht es nach gekochtem Schweinefleisch und Sauerkraut. Aus den Konditoreien durftet es nach Strudel, Palatschinken und süßen Verführungen wie Presnitz, Pinza und Putizza..

Dann wieder treibt der Wind das Aroma von Tomaten und Thymian, von Fisch und Meeresfrüchten vor sich her. Die Miesmuscheln kommen von Zuchten direkt vor der Stadt..

Gästebuch der triestiner Riviera

Sehenswürdigkeiten von Triest und seiner Umgebung


Schlossberg und Kathedrale

Kaiserl. Schloss von Miramar

Sistiana

Duino

Schloss Duino - Rilke Promenade

Die weißen Pferde von Lipizza.

Das Gestüt Lipica.das Gestüt Lipica liegt nur 10 km. von Triest

 

Tour Planne3 Tage in TRIEST      

Venetianer Dorf Muggia 

Leuchttürme von Triest 

Historische Zahnradbahn  

Exotischer Garten - Schlosspark  

Riesengrotte - Karstplateau

die Sonneninsel  Grado

Kirchen & Religionen  

Tipps für Trips / Tagesauflüge 

Kunstaustellungen / Museen von Triest

Shopping Centers in Triest

WANDERN MIT AUSSICHT

Rilkeweg, Josef Resselweg, Weissweg, SalbeiwanderWeg, Mediterranea....... So lässt sich's gut wandern!
Keine Frage, dass es sich in der Region rund um den weltberühmten Karst und das Mittelmeer prächtig wandern lässt!

 

 

Triest gehörte 536 Jahre zu Österreich. Wenn man durch die alten Gassen geht, glaubt man sich in eine österreichische Stadt versetzt. Das macht, zusammen mit den alten Zeugen der Vergangenheit, den Charme dieser mediterranischen Stadt aus..


ADRESSEN


Deutscher Hilfsverein - via Coroneo 155

Verein der Österreicher - via Coroneo 155

Deutsche Katholische Gemeinde - Salita Scorcola 133

Goethe Zentrum - via Beccaria 66

Ital.-Österreichischer Kulturverein - Piazza St.Antonio 22

Deutsche Evangelische Gemeinde- via S.Lazzaro 199

Deutsche Luteranische Gem. - L.goPanfili 11

 

 

Maximilian von Habsburg

 

Maximilian Ferdinand Joseph von Habsburg
Kaiser von Mexiko

Kaiser von Mexiko 1864–1867,,
*6.7.1832 Wien, †19.6.1867 Querétaro;;
Erzherzog von Österreich, Bruder Kaiser Franz Josephs I.,,
1857 mit der belgischen Prinzessin Charlotte (*1840, †1927))
verheiratet;
auf Veranlassung Napoleons III., konnte sich aber nach Abzug
der französischen Truppen gegen Präsident Benito Juárez
nicht halten.
Er wurde von einem Kriegsgericht verurteilt
und standrechtlich erschossen.


Er war ein Idealist, ein Mensch voller Liberalität und hatte ehrlich gehofft, dem mexikanischen Volkk
Freiheit und inneren Frieden bringen zu könnenn
"Eine Gestalt schönsten, reinen Rittertums, die emporstrebende Seelen lehren werde,,
daß es etwas Höheres gebe als das bloße Leben und dessen Genuß" schrieb Adalbert Stifter.In der Wiener Schatzkammer kann man noch einige Insignien sehen, mit denen Kaiser Maximilian seine Getreuen ganz im Stil der Habsburgermonarchie auszeichnete. Sein Tod war die Besiegelung der Kolonialepoche in Lateinamerika, die mit dem Habsburger Karl V. begonnen hatte und mit dem Habsburger Maximilian I. beendet wurde..

 


DAS TOR ZUM SÜDEN

 Triest ist ein Mythos - wer an der oberen Adria Ferien macht, sollte der Stadt am Meer (215 000 Ew.) einen Besuch abstatten. Der Eindruck, sich nicht in Italien, sondern in einer österreichischen Stadt zu befinden, hat seinen Reiz, wie er typisch ist für Grenzorte und Schnittpunkte zweier Welten, hier der mediterranen mit der balkanischen und alpenländischen. Die Glanzzeit der Stadt - im 18. und 19. Jh. der Adriahafen für den Vielvölkerstaat der Habsburger, als Reedereien, Handelsgesellschaften und Versicherungen hier ihre prachtvollen klassizistischen Paläste errichteten - war mit dem Ersten Weltkrieg vorbei..

Heute ist Triest wieder ein Tor zum Süden; die Hafentätigkeit hat zugenommen, ebenso das Auftragsvolumen der Werften vor allem in Monfalcone. Hochkarätige internationale Forschungsinstitute sind in der Stadt tätig, und das kulturelle Leben ist recht lebendig. Machen Sie eine Kaffeepause in einem der schönen Kaffeehäuser der k. u. k. Tradition!!

 

Borawetter in Triester Stadtzentrum


In Triest bleibt Wien noch Wien

Merkwürdig, dass die Wiener Küche ausgerechnet in der mediterranen Hafenstadt eine ihrer charmantesten Fleischwerdungen erfahren darf..

Als Wiener ist man ja immer wieder bass erstaunt, wie überschwänglich insbesondere Triestiner die Schönheit und den Stil der Stadt am Donaukanal loben können. Dabei sieht es aus unserer Perspektive eher so aus, dass die in Triest doch eh alles haben, was man an Wien mögen kann, und die Kraft und die Herrlichkeit Italiens noch dazu..

Konkret wird man sich in Triest niemals lange um einen anständigen, handgezogenen Apfelstrudel umsehen müssen, von Sachertorten, Putizza genannten Nuss-oder Mohnstrudeln und anderen Hervorbringungen austro-slawischer Konditorkunst ganz zu schweigen..

Auch das Siedefleisch, das gemeinhin für die Domäne der Wiener Küche schlechthin gehalten wird, erfährt in Triest beglückende Verehrung. Von den "Buffets" der Altstadt gibt es etliche, die sich explizit auf die Darreichung von Stelze, Schnauze, Leberwurst und anderen gesottenen Teilen von Sau und Rind spezialisiert haben, die man in Wien schon lange nicht mehr serviert bekommt. Mit einer Selbstverständlichkeit, die sich nur über Jahrhunderte so eingespielt haben kann, dampfen Suppenkessel voll Versuchungen, die auf Verlangen herausgefischt, auf eingelassenen Marmorplatten zurechtgesäbelt, mit einem Schöpfer "Sauerkraut" versehen und mit Stürmen von Krenflocken bedeckt werden, dass es einen nur so schüttelt vor Vergnügen und Lebenskraft..

Und überhaupt, die Buffets: Ob sie nun "da Pepi", "da Mario" oder "Birreria Rudy" heißen, in Wahrheit sind sie doch allesamt Tempel eines Kultes, der wienerischer nicht sein könnte - und in Wien dennoch fast vergangen ist. Der Kult um die "Merenda de pirón " nämlich, was sich wörtlich als Gabelfrühstück übersetzen lässt und aus kleinen Portionen vorzugsweise deftiger Speisen besteht, welche mit vernünftigen Mengen Alkohols zwischen dem morgendlichen Caffč und Kipfel und dem Mittagstisch eingenommen werden wollen, um das Wohlbefinden zu steigern und den Gaumen bei Laune zu halten..


Dazu gehört etwa Schinken (prosciutto) von unfassbarer Qualität, der zwischen Friaul, dem  Karst und der istrischen Halbinsel in einer grenzüberschreitenden Konzentration und Vielfalt heranreift, die weltweit mit Sicherheit einzigartig ist..

Auch die Cevapcici sind ein gastronomisches Erbe der Monarchie, das in Triest (im Unterschied zu Wien) mit Hingabe gepflegt wird - wenn auch hauptsächlich in privatem Rahmen..

Aus Gründen wie diesen ist ein Aufenthalt in Triest für den leidgeprüften Austriaken stets auch so etwas wie Heimat-Urlaub in einer Stadt, in der alles so zu sein scheint, wie es in einer gerechten Welt zu Hause auch wäre. Das gilt natürlich ganz besonders für den freien Blick aufs Mittelmeer..

Die Sommerresidenz von Erzherzog Ludwig Salvator..




Im Spätherbst des Jahres 1876 erwarb der österreichische Erzherzog Ludwig Salvator in Zindis bei Muggia (Triest) ein Landhaus mit den dazugehörigen Ländereien, das bis zum Jahre 1914, als er im Zuge der kriegerischen Ereignisse auf Anraten seines Cousins des Kaisers Franz Joseph I. Zindis verlassen musste, zu seinem ständigen Sommerwohnsitz werden sollte..

 In Triest lernte Ludwig Salvator auch den Botaniker, Prähistoriker und Direktor des Natur­historischen Museums Carlo Marchesetti kennen, mit dem er bis zu seinem Tod im Oktober 1915 freundschaftlich verbunden war..

 Der feinsinnige, höchst vielseitige und ganz der Wissenschaft und Forschung lebende Mensch Ludwig Salvator steht, der bisher leider nur allzu oft seiner individuellen und für einen Erzherzog ganz ungewöhnlichen Lebensweise wegen zum "Aussteiger" und "Enfant terrible" des österreichischen Kaiserhauses abgestempelt wurde..

 

Lluis Salvador war ein untypischer Adliger seiner Zeit, unkriegerisch und naturwissenschaftlichen Interessen zugetan..

Er war der Ahnvater moderner Aussteiger, Reisender, Seemann, Wissenschaftler, Künstler, Quer- und Vordenker, Visionär, Pazifist, Traditionalist, Naturschützer, Schriftsteller, Liebender und einer der interessantesten und unkonventionellsten Sprosse des Hauses Habsburg: Erzherzog Ludwig Salvator alias "Luigi"..

 

MUGGIA   ein venezianischer Schatz

 

Vom kleinen Hafen Muggia sind es nur einige Schritte zur Piazza Marconi, dem „Hauptplatz“ der Altstadt. Eigenwillig und markant erhebt sich hier der 1263 erbaute Dom mit einer elegant geschwungenen und doch schlicht wirkenden Fassade. Etwas verloren wirkt sein Glockenturm. Wuchtig wirkt dagegen der dominante Palazzo Comunale mit dem arkadengesäumten Vorbau

Zwei neue Folgen der 90-minütigen ARD-Krimireihe mit Henry Hübchen in der Hauptrolle werden noch bis Ende Juni in Triest gedreht..

Das Erste: Neue Folgen von «Commissario Laurenti»»

Spannende Krimi-Unterhaltung! Nach Motiven des triestiner Buchautors Veit Heinichen geht Commissario Laurenti im norditalienischen Triest auf gefährliche Mördersuchh

 

Nachdem die Ausstrahlungen von "Die Toten vom Karst" und "Gib jedem seinen eigenen Tod" im letzten Jahr ordentliche Zuschauerzahlen erzielten, werden nun die Krimis "Tod auf der Warteliste" und "Der Tod wirft lange Schatten" bis Ende Juni in der Adriastadt für Das Erste gedreht. Auch diesmal spielt Henry Hübchen den Chef der Triester Kriminalpolizei, Proteo Laurenti. Unterstützt wird er von seinem Assistenten Antonio Sgubin (Florian Panzner) und seiner Sekretärin Marietta (Catherine Flemming)..

Hannu Salonen, der mit Henry Hübchen bereits beim «Polizeiruf 110» zusammen gearbeitet hat, führt die Regie. Wann die beiden neuen Folgen ausgestrahlt werden, steht derzeit noch nicht fest..

Commissario Laurenti – Die Toten vom Karst" ist ein packendes Kriminalabenteuer nach einer Vorlage des Bestsellerautors Veit Heinichen. Mit einem pointierten Wechselspiel aus Spannung und trockenem Humor inszeniert Regisseur Sigi Rothemund, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, den Film als Mischung aus klassischem Kriminalfilm, präziser Charakterstudie und atmosphärischer Milieuzeichnung. In der Hauptrolle brilliert Henry Hübchen ("Alles auf Zucker"). In weiteren Rollen sind Götz George, Anne Bennent, Hannelore Hoger und Barbara Rudnik zu sehen. "Commissario Laurenti – Die Toten vom Karst" entstand an Originalschauplätzen im norditalienischen Triest..

 

In Wirklichkeit hat es in Triest in den vergangenen fünfzig Jahren nur neun unaufgeklärte gewaltsame Todesfälle gegeben, weiß Heinichen. Und Delikte wie Taschendiebstahl oder Straßenraub sind so gut wie unbekannt. Wenn die Nacht fällt, muss sich also kein Reisender in Triest fürchten und kann unbesorgt auf den Spuren des Commissario Laurenti wandeln..

 

Seebad Grado

 Das alte Fischerdorf Grado liegt auf einer Küstendüne der Adria in der Lagune von Grado. Das alte Stadtzentrum ist eine pittoreske Kreuzung von „calli“ und „campielli“ (Gassen und kleine Plätze), die das Ergebnis einer Selbstarchitektur sind. Im 19. Jahrhundert hielt man Grado für den renomminiertesten Strand der Österreichisch-Ungarischen Herrschaft. Die Stadt bietet noch Heute hochwertige Badeorte und Thermalbäder durch die Eigenschaften ihres Sands und ihrer Luft an (das Institut für die Thalassotherapie und die Heliotherapie und der Wasserthermalpark).

1892 kam es unter Kaiser Franz Josef I. per Erlass zur Gründung der „Kur- und Badeanstalt Grado“ und der Fischerort wurde zum kaiserlich-königlichen Seebad Grado ausgebaut. 

 


Kronprinzessin Stephanie

 in Triest

Prinzessin Stephanie von Belgien / Kronprinzessin- Witwe Stephanie von Österreich,, Tochter des reichen Königs Leopold II. von Belgien,, geboren 21. Mai 1864 auf Schloss Laeken bei Brüssel.. Am 10. Mai 1881 wurde sie mit Kronprinz Rudolf von Österreich verheiratet.. Am 2. September 18833 wurde dem Paar eine Tochter geboren, Erzherzogin Elisabeth Marie. Die Ehe war wider Erwarten die ersten Jahre recht glücklich. Erst in den letzten 3 Jahren drohte die Ehe durch das Ausbleiben eines männlichen Thronerbens zu zerbrechen. Als Rudolf durch die Tragödie von Mayerling ums Leben kam, floh Stephanie vom Wiener Hof, der ihr eine Teilschuld am Drama um den Thronfolger gab. Nach ihrer Rückkehr gab es für Stephanie in Wien nichts mehr zu tun.. Sie lebte auf dem Witwensitz Schloss Laxenburg bei Wien und auf Schloss Miramar bei Triest.. Stephanie heiratete am 22. März 1900 im Schloss Miramar bei Triest den ungarischen Grafen (ab 1917 Fürst) Elemér de Lónyay, elf Jahre nach den Mayerling-Geschehnissen,  und lebte mit ihm glücklich in Ungarn.  

 

Sie galt als eine der elegantesten Frauen des Habsburger Reiches und starb 1945 mit 81 Jahren am 24. August 1945 in der Benediktiner-Abtei Pannonhalma bei Györ, wohin sie sich vor den einrückenden Russen geflüchtet hatte.. Die Stadt Triest widmete der Kronprinzessin die Stephaniewarte und die Stephanie-Weg ( auch bekannt als Napoleonische-Wanderweg ,von Optschina nach Proseck ,auf der triester Karst )..

 


Prinzessin Charlotte und Miramar

 

 Erzherzogin von Habsburg und Kaiserin von Mexiko..

 Charlotte war als Frau Maximilians I. Kaiserin von Mexiko und galt schon bei ihrer Geburt als eine der reichsten Prinzessinen von Europa. Ihr Mann nahm das Angebot für den kurzlebigen mexikanischen Thron 1864 an, die in erster Linie auf der Unterstützung von französischer Truppen unter Napoléon III. beruhte.Sie war eine ausgesprochene Schönheit, die selbst Sisi Konkurrenz machte. Dabei war sie allerdings altklug und wirkte stets überlegen. Ebenso wie ihr späterer Gatte war sie stets überzeugt davon, dass sie zum Herrschen bestimmt sei. Zeitgenosssen und auch viele Historiker sahen in ihr eine ehrgeizige Frau, die den gutmütigen Träumer Maximilian aufgrund ihrer Machtgier ins Unglück gestürzt habe. Sie war jedoch von Anfang an in ihn verliebt, in den damals begehrtesten Prinzen Europas. Viele gemeinsame Interessen verbanden die Beiden, so liebten sie alles Schöne, die Kunst, das Exotische und fanden beide, dass Maximilian von Wien aus beteiligt würde..

 Kaktus und Palmengarten Sezza,  Naturschutzgebiet der Salzfelder und Salzwerkmuseum von Lera und Fontanigge (Sicciole)

HAFEN von TRIEST

Seit 1907 Kreuzfahrthafen Mitteleuropas am Mittelmeer

Für Gäste aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz ideal, denn der Hafen ist einfach mit dem Auto oder Zug zu erreichen.

Als eine der ersten Reedereien fuehrte die Gesellschaft Oesterreichischer Lloyd Triest 1907 mit dem Dampfer "Thalia" Vergnuegungssfahrten im Mittelmeer ein, aus dem das Konzept der Kreuzfahrten entstand. Die Thalia war ein 1886 in Dienst gestelltes Passagier- und Frachtschiff des Österreichischen Lloyd, das nach einem Umbau ab 1907 als Kreuzfahrtschiff vor allem im Mittelmeer und Europäischen Nordmeer lief.

Das aus Stahl gebaute Dampfschiff Thalia, das nach der Muse der griechischen Mythologie für komische Dichtung und Unterhaltung getauft worden war, lief am 5. Juli 1886 auf der Werft William Denny and Brothers im schottischen Dumbarton unter der Werftnummer 314 vom Stapel. Das zweimastige Passagier- und Frachtschiff hatte einen Rauminhalt von 2.371 BRT und eine Maschinenleistung von 2.554 PS. Die Thalia verfügte über 70 Betten in der 1. Klasse und 24 in der 2. Klasse und wurde noch 1886 von der Dampfschifffahrts-Gesellschaft des Österreichisch-Ungarischen Lloyd in Dienst gestellt.

Bereits 1891 hatte die deutsche Reederei HAPAG unter Albert Ballin die erste Kreuzfahrt mit der Augusta Victoria zur besseren Auslastung des Schiffs in den Wintermonaten organisiert. Diese Idee wurde nun auch beim Österreichischen Lloyd aufgegriffen. Nachdem 1906 mit der SS Bohemia (Indienststellung 1896) und der Tahlia selbst recht erfolgreich solche Fahrten durchgeführt worden waren, wurde die Thalia 1907 zum Kreuzfahrtschiff mit vier Decks und einer einheitlichen Kajütenklasse umgebaut. Das Oberdeck diente der kulinarischen Versorgung von Passagieren und Mannschaft. Von der steuerbordseitig gelegenen Passagierküche wurden anspruchsvolle Gerichte bereitgestellt, die in dem achterlich belegenen großen Speisesalon für 180 Personen an Tischen zu 6 bis 16 Plätzen eingenommen wurden. Letzterem schlossen sich Kabinen für Passagiere und den Oberkellner an, während davor und bugseitig u. a. der von der Reederei verpflichtete Arzt, der seine Dienste unentgeltlich anbot, die Bordapotheke und der „Barbier“ logierten sowie weitere Kabinen für Passagiere und die Maschinisten zur Verfügung standen.Bei Buchung der Luxuskabinen wurde ein etwas höheres Entgelt fällig. So kostete diese z. B. für eine Fahrt vom 11. April bis 12. Mai 1913 auf der Route „Triest-Marokko-Kanarische Inseln-Genua“ mit Bad 4.000 Kronen und ohne 3.600. Je nach Deck waren für Einbettkabinen 940 bis 1.700 Kronen und Zweibettkabinen 1.440 bis 3.000 Kronen – die Dienerschaft 480 Kronen (pro Bett) – zu entrichten, wobei die Kaufkraft einer Krone etwa 5 Euro entsprach.


Landausflüge

Kurztrips unter anderthalb Busstunden von Triest

 Laibach und  Herzogtum Krain

 Tagesausflug (89 km. / 1h25' Bus)

FlixBus - Hellö - Crnja Tours - Buscenter.it - Croatiabus

Hin und zurück ab 18 €

Goeuro - Busradar

Das einzigartige Erscheinungsbild des Altstadtkerns ist eine malerische Kombination von mittelalterlichem Erbe, Meisterwerken des Barocks und Jugendstils, Überresten aus römischer Zeit und der einzigartigen Prägung, die der berühmte Architekt Josef Pletschnig seiner Heimatstadt verliehen hat.


61 km. von Triest - Der smaragde Fluss Isonzo und die Tolmeiner Klammen.

Der schönste Fluss Europas." Mit diesen Worten pries einst der bekannte Alpinist Julius Kugy die Soca, diesen smaragdfarbenen Fluss.

In einer atemberaubenden Naturkulisse schillert der smaragdgrüne Wildfluss wie flüssiger Edelstein.



Beeindruckend spektakulär – die Höhlen von Post
umia

(46 km. / 45' Bus)  Adelsberger Grotten (Postumia)
und Höhlenburg Lueg

Ein sehr lohnendes Ziel ist ein Besuch der berühmten Tropfsteinhöhle von Postojna. Die Führung durch die Höhle, die früher Adelsberger Grotte genannt wurde, dauert ca. 1, 5 Stunden und findet mehrmals täglich statt, im Sommer zu jeder vollen Stunde. Der Preis für die Besichtigung betrug im Sommer 2007 für Erwachsene 18 EUR, für Kinder 11 EUR.
Die Besichtigung beginnt mit der etwa 2 km langen Fahrt mit der Höhlenbahn durch unterschiedlich hohe Gänge, Hallen mit beleuchteten Tropfsteinen und den sog. Ballsaal, die nicht nur unsere Kinder begeistert hat. Endstation der beeindruckenden Fahrt ist am „großen Berg“, wo man aussteigt und die Besichtigung mit einem deutschsprachigen Führer zu Fuß fortsetzt.
Ganz in der Nähe (etwa 10 km entfernt) liegt die ebenfalls sehenswerte Burg Predjama.



Ausflüge per Boot 

Perlen von  Istrien:  Pirano

Mit dem Boot : Triest 9.00 - Pirano 9.30

Pirano 19.40 - Triest 20.10

Die Stadt verzaubert mit ihren engen Gassen und dicht aneinander gereihten Häusern, die von der Küste treppenartig bis zur Kirche hin ansteigen und der ganzen Umgebung ihren typischen venezianischen Mittelmeercharakter geben.

Vom Tartini-Platz am Hafen beginnt Ihr Rundgang über die Uferpromenade mit Ihren unzähligen Cafes und Restaurants. Überall genießen Menschen die Sonne und das venezianische Flair des kleinen Städtchens. An jeder Ecke und auf jedem Platz kann man draußen sitzen und dem bunten Treiben zuschauen.

 

Parenzo  - Das Erbe von Rom, Bizantyum und Venedig
Unesco Weltkulturerbe

Mit dem Boot : Trieste 9.00 - Parenzo 10.30

Parenzo 18.40 - Trieste 20.10

Spiaggia

Rovigno, die Perle der Adria

Mit dem Boot

Triest 9.00 - Rovigno 11.10

Rovigno 18.00 - Triest 20.10

Es ist schwierig alles Interessante der Stadt aufzuzählen. Deshalb schlagen wir Ihnen vor, die Stadt selbst zu besuchen und sich ihr zu überlassen... Wir sind sicher, daß Sie etwas nach Ihrem Geschmack finden werden und daß Sie, früher oder später, hierher zurückkehren.

Rovigno zieht schon seit vielen Jahrzehnten zahlreiche Touristen an und die Mehrheit kehrt jedes Jahr wieder zurück. Der Grund dafür ist im Flair vergangener Zeiten zu suchen. Dies spüren Sie besonders, wenn Sie durch die engen Altstadtgassen spazieren. Die Stadt wurde auf einer Insel erbaut und erst im 18.Jhd. mit dem Festland verbunden.

Auflug mit dem Linienbus !

69 km.  von Triester Busbahnhof :

Abbazia. K.u.K Sehnsuchtort an der Adria

Der mondäne Kurort Opatija/Abbazia, wo man längst wieder stolz auf die österreichische Vergangenheit ist. In zahlreichen Hotels wie dem Miramar oder dem früheren Südbahnhotel Quarnero genießen die Gäste moderne Wellnessangebote gepaart mit altösterreichischem Flair. Zahlreiche historische Gebäude erstrahlen in neuem Glanz und der Lungomare, der legendäre Spazierweg direkt am Meer, trägt den Namen von Österreichs längst dienendem Kaiser, Franz Joseph.

 

Um 1880 war das Fischerdorf Abbazia weitgehend noch unbekannt, 20 Jahre später gehörten der planmäßig angelegte Kurort und seine Nachbarorte an der „österreichischen Riviera“ zu den erfolgreichsten Tourismuszielen der Monarchie.

81 km. von Triester Busbahnhof :

Bergwerkstatd Idria, Burg Gewerkenegg und Quecksilberbergwerk (1492)

Unesco Weltkulturerbe

Idria ist eine Bergwerksstadt, bekannt für ihr weltweit zweitgrößtes Quecksilberbergwerk. Ein unvergessliches
Erlebnis beim Besuch der Stadt bieten die Besichtigung des
Schaubergwerks Antonius-Stollen und der Abstieg in die Tiefen des Untergrundes von Idria, wo die Bergleute in 500 Jahren über 700 km Stollen ausgegraben hatten.

Die über der Altstadt thronende Burg Gewerkenegg wurde
zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Verwaltungsgebäude des Quecksilberbergwerks erbaut.

Stadt Görz (42 km. von Triest)

Grenzstadtstimmung und ein Burg mit Blick auf märchenhafte Hügellandschaften. Franziskaner Kloster und Bourbonengruft, Schloss Kronberg

Die Grafen von Görz gehörten vom 11. Jahrhundert bis zum Ende des Mittelalters zu den wichtigsten Fürsten des Reiches. Ihre Besitztümer reichten vom Istrien über Krain und Kärnten bis nach Tirol.

Noch heute führen zahlreiche Tiroler Gemeinden (Nord und Süd) diesen Löwen im Wappen unter direkter Bezugnahme auf die Grafen von Görz.

Die Grafen von Görz waren außerdem noch Vögte von Aquileja. Sie spielen auch in der Numismatik eine Rolle und zwar als Herausgeber der ersten deutschen Goldmünze, des "Zwainzigers". Der berühmte Diplomat und Minnesänger Oswald von Wolkenstein stand ebenfalls in Diensten der Görzer Grafen.

 

Die mittelalterliche Burg mit den bezaubernden Häusern davor ist ein wahres Juwel: die Aussicht von hier reicht über die sanfte Hügellandschaft und die ganze Stadt, in der Bauformen des Mittelalters, des Barock und des 19. Jahrhunderts harmonisch zusammenleben.

 In der Stadt koexistierten friedlich die romanische, germanische und slawische Kulturen mit der Einfügung einer dynamischen jüdischen Gemeinschaft.  Ursprünglich war die Stadt eine romische Siedlung und sie begann wichtig zu sein am Anfang des II. Jahrtausends unter der Leitung der Grafen von Görz.

 Nach dem Aussterben der Grafenfamilie kam ihr Gebiet um 1500 an die Habsburger. Außer einer kurzen Herrschaft von Venedig und der Napoleonischen Zeit bleibt die Stadt österreichisch bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Sie war als die “Österreichische Nizza” oder auch “Nizza an der Adria” bekannt wegen ihrer reichen Gärten und Villen.

 Direkt vor der Wallfahrtskirche in der Mitte des Platzes von Kremaun erhebt sich eine weitere Sehenswürdigkeit, die Bronzestatue von Maximilian I von Habsburg, die eindrucksvoll auf einem hohen steinernen Sockel thront. Zeugnis einer Vergangenheit und einer Geschichte, die über Jahrhunderte im Zeichen des österreichisch-ungarischen Reichs stand.

Das Kloster Kastanienwitz (italienisch Castagnavizza) mit der Kirche Mariä Verkündigung liegt auf einem 143 m hohen Felsen über dem slowenischen Teil der Stadt Görz
Im Jahre 1623 ließ Graf Mathias von Thurn hier eine Kirche zur Ehre der Gottesmutter und ein kleines Karmeliterkloster errichten, das in den nächsten 134 Jahren vergrößert und ausgebaut wurde. 1781 wurde das Kloster von Kaiser Joseph II. aufgelassen, Kirche und Kloster wurden geschlossen. 1811 wurde das Kloster den Franziskanern übergeben, die es heute noch verwalten.
In der Gruft des Klosters wurden Karl X., der letzte König von Frankreich aus dem Geschlecht der Bourbonen, und Mitglieder seiner Familie beigesetzt. 

Mit “Mathias Sandorf” von Triest in die istrischen Schluchten des Küstenlandes


Triest, die Hauptstadt des Küstenlandes, teilt sich in zwei einander sehr wenig gleichende Städte: in eine neue und reiche, die Theresienstadt, die sich geradlinig am Rande der Bai erhebt, welcher der Mensch erst den festen Baugrund abringen mußte, und in eine arme, armselige; letztere ist unregelmäßig gebaut und liegt eingeklemmt zwischen dem Korso, der sie von der ersteren trennt, und den Abhängen der Höhen des Karst, deren Gipfel eine malerisch ausschauende Zitadelle krönt. In den Hafen von Triest hinein ragt der Molo von San Carlo, an dem vorzugsweise die Handelsschiffe ankern. Dort sammeln sich mit Vorliebe, und oftmals in beunruhigender Anzahl, Gruppen von jenen Umherlungerern, welche nicht Haus und nicht Herd kennen und deren Anzüge, Beinkleider, Jacken oder Westen der Taschen völlig entbehren könnten, weil ihre Eigentümer niemals etwas besessen haben, was sie dort hinein hätten tun können, und wahrscheinlich auch niemals dergleichen besitzen werden.”

Jules Verne, Mathias Sandorf 1885

 

 

Marienwallfahrtsort und Wehrdorf Castelmonte

und Johannesgrotte (81 km.)

Ungefähr 10 km östlich von Cividale del Friuli liegt auf einer Bergkuppe ein weit über die Grenzen des Friaul hinaus bekannter Marienwallfahrtsort - Castelmonte oder "Madona di mont", wie ihn die Friulaner nennen. Schon die Fahrt über eine enge Straße durch einen dichten Wald ist ein Erlebnis. Die massiv gebauten Wehrhäuser drängen sich pittoresk um die Kirche an der Hügelspitze. Vom Parkplatz aus steigt man auf Stufen zum Tor hinauf und folgt dann der Hauptgasse zur Kirche.

Pilger aus Österreich, Slowenien und auch ganz Italien kommen hierher, um eine angeblich wundertätige, aus Kalkstein gehauene Statue der Muttergottes zu verehren.

Castelmonte wurde mehrmals zerstört, 1419 durch die Ungarn, 1469 durch einen Brand und um 1478 bedrängten die Türken die Siedlung. Damals erfolgte auch der Bau der Befestigungsanlagen.

Johannesgrotte

Was heute sich uns als große Höhlenkirche zeigt, war wohl früher auch Verteidigungsanlage für die von Kriegen geplagte Bevölkerung, die sich hierhin zurückziehen konnte. Die frühesten Bewohner der Höhle waren die Höhlenbären, von denen man Knochenreste gefunden hat. Verschiedene Literaturstellen sprechen davon, daß die Höhle auch in römischer Zeit Teil eines Verteidigungssystems an der Nordostgrenze war. Die früheste schriftliche Erwähnung stammt aus dem März des Jahres 888 nach Chr., wo ein Diakon Felice vom damaligen Landesherrn Berengario das Recht zugesprochen bekam, die Höhle und das umliegende Land für sich zu nutzen.


65 km. - Herzogstadt  Cividale

Unesco Weltkulturerbe

Cividale del Friuli (Östrich) liegt über einer Schlucht beiderseits des Flusses Natisone. In alten Zeiten war Östrich eine wichtige regionale Macht, die trotzdem heute eine kleine Stadt ist, noch ein edles und strenges Aussehen haltet. Das ist das Ergebnis des Durchzuges  fremder Völker, wie die Franken und Langobarden. Das war die Stadt am Rande der Alpen, die sie als ihren Königssitz auserwählten: Cividale.

Naturwunder Tropfsteinhöhle

die Skt. Kanzianer Grotten (22 km.v Triest)

Unesco Weltnaturerbe

Die Höhlen von  St. Kanzian mit ihrem einzigartigen geologischen Formationen sind bereits seit 1986 als UNESCO Weltnaturerbes gelistet. In der Nähe von Divatscha, hat der Fluss Timavo auf seinem Weg in die Tiefe in jahrtausende langer Arbeit riesige Dolinen und tiefe unterirdische Canyons gegraben, den der Pfad abwärts in schwindelnder Höhe überquert. Tief unter der Erde heißt den Besucher auf seinem Weg durch die Höhlen das Tosen des Timavo willkommen. Charakteristisch für die Höhlen sind ihre vielen Wasserfälle und ausgedehnte Kammern (allein die „Svetina Halle“ ist gigantische 1400 m lang) mit beeindruckenden Tropfsteinen und Sinterformationen. Auf einem 6 km langen Weg läßt sich dieses Naturwunder aus nächster Nähe bewundern.

  Aquileia, der Hafen des roemischen Reiches

47 km.

Unesco Weltkulturerbe

Aquileia (Agley) war einer der wichtigsten Häfen des römischen Reiches, wichtiges Militär-, Handels- und Religionszentrum. Die Umgebung von Aquileia ist ein berühmtes Weinanbaugebiet. Auch die Natur mit Grundwasserquellen und der Lagune ist sehr reizvoll. Die Basilika aus der Patriarchenzeit mit seinen farbigen, detaillierten Mosaiken ist das bedeutendste Monument Aquileias. Die Archäologische Stätten und die Basilika sind Weltkulturerbe der Unesco seit 1998.

Sehenswürdigkeiten: Archäologisches Nationalmuseum und frühchristliches Museum, der römische Flusshafen, das Forum, die Via Sacra, die Basilika, das römische Gräberfeld.

 

In der Basilika befindet sich das größte, schönste und besterhaltene Fußbodenmosaik im Westen.

 

 

Udine - Weiden (67 km.)

Ursprünglich war Udine (Weiden) eine kleine spätrömische Ansiedlung und das Schloss, das auf einem isolierten Hügel liegt, stammt aus dem 6. Jahrhundert. In der zweiten Hälfte des 13. Jh. wurde die Stadt zum Sitz des Patriarchats. 1420 bis 1797 fiel Friaul unter die Herrschaft Venedigs. In dieser Zeit wurden zahlreiche öffentliche und private Gebäude: Piazza Libertà, der Wiederaufbau des Schlosses, Palazzo Arcivescovile (Erzbischöflicher Palast), Palazzo Antonini-Cernazai, Projekt von Andrea Palladio und  der Palazzo del Monte di Pietà. Im 18. Jh. gelangte Giambattista Tiepolo gerade hier zu seiner vollen künstlerischen Reife: Der Jahrhundert war kulturell sehr lebendig. Nach dem Untergang der Republik Venedig wurden1797 im Frieden von Campo Formio die Machtverhältnisse in Oberitalien neu geregelt. Friaul kam unter die Herrschaft der Habsburger und wurde ein Teil des Königreich Lombardo-Venetien. 

 

Schloss Skt. Daniel und Ferrarigarten (25 km. von Triest)

Skt. Daniel ist eine der ältesten Siedlungen im Karst. Sein Name stammt vom Schutzheiligen der Kirche, dem heiligen Daniel. Aufgrund seiner strategischen Hügellage war Štanjel schon seit prähistorischen Zeiten besiedelt und bereits während der Antike befestigt. Die typische Festungsmauer stammt aus dem 15. Jahrhundert, es schützte die Bewohner in der Zeit der Türkeneinfälle. Seinen kulturellen Höhepunkt erlebte Štanjel im 16. und 17. Jahrhundert.  In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen prägte der Architekt und damalige Bürgermeister, Max Fabiani, das Ortsbild. 

  Die Gartenanlage besteht aus mehreren Teilen, die sich in Terrassen unterhalb der Villa aneinander reihen und eine Kombination von Gebrauchs-, Zier- und Repräsentationselementen darstellen.